Gelber Muskateller - Traubensaft "mini fx" 2024 Wachau
Gelber Muskateller - Traubensaft "mini fx" 2024 Wachau
„mini fx“ - Traubensaft vom Gelben Muskateller Um auch die kleinsten Familienmitglieder einzubinden, haben wir aus den Gelben Muskateller-Trauben in der Ebene eine alkoholfreie Alternative für Jung und Alt geschaffen. Namensgeber für diesen naturtrüben, veganen BIO-Traubensaft ist unser Sohn Franz-Xaver Junior (*2016), der wie sein Großvater auch F.X. genannt wird - aber eben „mini fx”. Die Trauben stammen aus Weingärten in der Ebene des Loibner Beckens, da wir für unseren Gelben Muskateller-Ortswein nur die Weintrauben der Terrassen Weingärten verwenden. Geerntet wird per Hand, sanft gepresst und pasteurisiert, und danach naturtrüb frisch abgefüllt. Traubengenuss ohne Alkohol - Pur oder gespritzt zu genießen!
Gelber Muskateller - Traubensaft "mini fx" 2025 Wachau
Gelber Muskateller - Traubensaft "mini fx" 2025 Wachau
„mini fx“ - Traubensaft vom Gelben Muskateller Um auch die kleinsten Familienmitglieder einzubinden, haben wir aus den Gelben Muskateller-Trauben in der Ebene eine alkoholfreie Alternative für Jung und Alt geschaffen. Namensgeber für diesen naturtrüben, veganen BIO-Traubensaft ist unser Sohn Franz-Xaver Junior (*2016), der wie sein Großvater auch F.X. genannt wird – aber eben „mini fx”. Die Trauben stammen aus Weingärten in der Ebene des Loibner Beckens, da wir für unseren Gelben Muskateller-Ortswein nur die Weintrauben der Terrassen Weingärten verwenden. Geerntet wird per Hand, sanft gepresst und pasteurisiert, und danach naturtrüb frisch abgefüllt. Traubengenuss ohne Alkohol - Pur oder gespritzt zu genießen!
Riesling - Ried Steinertal 2023 Wachau DAC
Riesling - Ried Steinertal 2023 Wachau DAC
Am östlichen Ende der Wachau, zwischen dem Loibenberg und dem Pfaffenberg, gelegen. Der alte Lagenname „Steingraben“ deutet auf den Grabencharakter hin. Wie ein Amphitheater öffnet sich diese Lage in die Unterloibner Weinlandschaft - deutlich geprägt durch die Nähe zum Wald hin, von welchem in der Nacht kühle Winde Richtung Donau ziehen, den Weingarten wieder abkühlen und das Steinertal zu einer frischen und langsam reifenden Einzelriede der Loibner Weinberge macht, was sich im Lesezeitpunkt ebenso wie in der Mineralik manifestiert. Der geologische Untergrund der Ried Steinertal besteht zur Gänze aus kalkfreiem, saurem Gföhler Gneis (Orthogneis). Die eiszeitliche Löss-Bedeckung ist längst abgetragen, der Oberboden ist sandig, karg und humusarm. Der anstehende Gföhler Gneis ist bereits von der Verwitterung gezeichnet. Spalten und Klüfte gefüllt mit eingewaschenem und feinem Urgesteins-Sand, durch welchen die Rebwurzeln tief in das Gestein eindringen. Die Weine bestechen am deutlichsten durch Mineralik und Eleganz. Finessenreich und säurebetont der Grüne Veltliner, mit typischem Duft nach weißem Pfeffer und Litschi. Rassig und saftig die Rieslinge, fast salzig, die unverkennbar nach Limette, rosa Grapefruit und weißem Weingartenpfirsich duften und schmecken.
Riesling - Ried Loibenberg 2024 Wachau DAC
Riesling - Ried Loibenberg 2024 Wachau DAC
Der Loibenberg, eine der steilsten und kargsten Terrassen-Rieden in Loiben, ist auch eine der größten zusammenhängenden Einzelrieden der Wachau, fast gänzlich nach Süden ausgerichtet und dementsprechend sonnig und warm. Am Tag erwärmt die Sonne die Terrassen und abends geben die Trockenmauern die gespeicherte Wärme in den Weingarten ab. Der hochwertige Gesteinsboden wird geologisch stark vom Gföhler Gneis dominiert, ein Umwandlungsgestein, das aus sauren, granitähnlichen Ausgangsgesteinen besteht. Der sandig-steinige Boden begünstigt den Wasserabzug und erleichtert das Wurzelwachstum. Auch erwärmt sich der Boden im Frühjahr sehr rasch und sorgt zudem für einen frühzeitigen Austrieb der Reben. Durch Erosion am Hang wurde eiszeitliches, kalkhaltiges Löss-Material eingemischt, das durch die fortschreitende Bodenentwicklung wiederum durch eine natürliche Entkalkung umgewandelt wurde, weshalb im Oberboden nur noch wenige Prozent an Karbonat vorhanden sind. Urkundlich läßt sich der Name Loibenberg bis ins Jahr 1381 zurückverfolgen, damals noch als „leub_n perig“ bezeichnet. Vom Loibenberg kommen opulente, dichte und trotzdem auch elegante Weine. Der Veltliner offenbart sich mit vollem Körper, saftig und lang anhaltend, auch mineralisch unterlegt, rauchig und tabakig. Der Riesling wiederum, ein dichter und vollmundiger Wein, zeigt merkbare Mineralik nach Gestein, eine fruchtbetonte Textur nach tropischen Früchten sowie nach Pfirsich und Marille. Weine aus dem Loibenberg sind meist in der Jugend schon offen und zugänglich, und dennoch außergewöhnlich gut lagerfähig, was sie nach einigen Jahren oder sogar Jahrzehnten der Flaschenreife stets beweist.
Grüner Veltliner - Ried Kellerberg 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Kellerberg 2023 Wachau DAC
Laut internationalem Credo die Paraderiede schlechthin. Eine steile und karge Urgesteins-Terrassenlage, von Süden nach Südosten ausgerichtet. Am Ausgang eines Seitentals, welches ein ganz spezielles Mikroklima schafft. Der Dürnsteiner Kellerberg bekommt bereits zeitig Morgensonne - im Sommer liegt der Großteil der Lage schon ab dem frühen Nachmittag bereits im Schatten, was eine positive Wirkung auf den verlangsamten Reifungsprozess der Trauben hat. Nachts sorgt kühle Luft aus dem naheliegenden Wald für die komplexe Textur und die fein nuancierte Mineralik, meist mit exotischer Aromatik. Im Herbst prägen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht die Reifung und sorgen für Aroma-Einlagerungen in den Trauben. Der Kellerberg hat seinen Namen vom Dürnsteiner Kellerschlössl, das nach Plänen von Jakob Prandtauer in den Jahren 1714 bis 1719 erbaute barocke Wahrzeichen Dürnsteins. Der Name ist deshalb auch vergleichsweise jung (1787), und wurde anscheinend als Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von kleineren Rieden, eingeführt. Der Kellerberg ist aus Gföhler Gneis aufgebaut, ein Umwandlungsgestein, welches aus einem granitähnlichem Ausgangsgestein (Plutonit) umgeformt wurde. Durch die südöstliche Ausrichtung des Kellerbergs war die Riede während der Eiszeiten von den Westwinden abgewandt. Dadurch ist mehr Löss liegengeblieben als auf den Westseiten. Durch Erosion am Hang wurde das eiszeitliche Sediment mit Gföhler Gneismaterial vermischt, dies spiegelt sich auch in den dichteren Weinen des Kellerberges wider. Dunkle, salzige Mineralik, tiefe Würze, Honigmelone und fast exotische Fruchtanklänge finden sich im Grünen Veltliner. Beim Riesling dominieren tropische Früchte wie Mango, Maracuja, Ananas und natürlich auch vollreifer Pfirsich, klar getönte Mineralik als Mitgift der kargen Verwitterungsböden. Man hat nach einigen Jahren der Reifung das Gefühl, hier verschwimmen die sensorischen Grenzen zwischen Grünem Veltliner und Riesling und es setzt sich mehr und mehr das Terroir dieser außergewöhnlichen Lage durch. „Uns faszinieren die Weine vom Kellerberg durch ihre mit Worten nur unzulänglich zu beschreibende filigrane Eleganz. Der Wein vom Dürnsteiner Kellerberg ist immer ein großer Wein“.
Grüner Veltliner - Ried Loibenberg 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Loibenberg 2024 Wachau DAC
Der Loibenberg, eine der steilsten und kargsten Terrassen-Rieden in Loiben, ist auch eine der größten zusammenhängenden Einzelrieden der Wachau, fast gänzlich nach Süden ausgerichtet und dementsprechend sonnig und warm. Am Tag erwärmt die Sonne die Terrassen und abends geben die Trockenmauern die gespeicherte Wärme in den Weingarten ab. Der hochwertige Gesteinsboden wird geologisch stark vom Gföhler Gneis dominiert, ein Umwandlungsgestein, das aus sauren, granitähnlichen Ausgangsgesteinen besteht. Der sandig-steinige Boden begünstigt den Wasserabzug und erleichtert das Wurzelwachstum. Auch erwärmt sich der Boden im Frühjahr sehr rasch und sorgt zudem für einen frühzeitigen Austrieb der Reben. Durch Erosion am Hang wurde eiszeitliches, kalkhaltiges Löss-Material eingemischt, das durch die fortschreitende Bodenentwicklung wiederum durch eine natürliche Entkalkung umgewandelt wurde, weshalb im Oberboden nur noch wenige Prozent an Karbonat vorhanden sind. Urkundlich läßt sich der Name Loibenberg bis ins Jahr 1381 zurückverfolgen, damals noch als „leub_n perig“ bezeichnet.
Riesling - Ried Kellerberg 2024 Wachau DAC
Riesling - Ried Kellerberg 2024 Wachau DAC
Laut internationalem Credo die Paraderiede schlechthin. Eine steile und karge Urgesteins-Terrassenlage, von Süden nach Südosten ausgerichtet. Am Ausgang eines Seitentals, welches ein ganz spezielles Mikroklima schafft. Der Dürnsteiner Kellerberg bekommt bereits zeitig Morgensonne - im Sommer liegt der Großteil der Lage schon ab dem frühen Nachmittag bereits im Schatten, was eine positive Wirkung auf den verlangsamten Reifungsprozess der Trauben hat. Nachts sorgt kühle Luft aus dem naheliegenden Wald für die komplexe Textur und die fein nuancierte Mineralik, meist mit exotischer Aromatik. Im Herbst prägen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht die Reifung und sorgen für Aroma-Einlagerungen in den Trauben. Der Kellerberg hat seinen Namen vom Dürnsteiner Kellerschlössl, das nach Plänen von Jakob Prandtauer in den Jahren 1714 bis 1719 erbaute barocke Wahrzeichen Dürnsteins. Der Name ist deshalb auch vergleichsweise jung (1787), und wurde anscheinend als Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von kleineren Rieden, eingeführt. Der Kellerberg ist aus Gföhler Gneis aufgebaut, ein Umwandlungsgestein, welches aus einem granitähnlichem Ausgangsgestein (Plutonit) umgeformt wurde. Durch die südöstliche Ausrichtung des Kellerbergs war die Riede während der Eiszeiten von den Westwinden abgewandt. Dadurch ist mehr Löss liegengeblieben als auf den Westseiten. Durch Erosion am Hang wurde das eiszeitliche Sediment mit Gföhler Gneismaterial vermischt, dies spiegelt sich auch in den dichteren Weinen des Kellerberges wider. Dunkle, salzige Mineralik, tiefe Würze, Honigmelone und fast exotische Fruchtanklänge finden sich im Grünen Veltliner. Beim Riesling dominieren tropische Früchte wie Mango, Maracuja, Ananas und natürlich auch vollreifer Pfirsich, klar getönte Mineralik als Mitgift der kargen Verwitterungsböden. Man hat nach einigen Jahren der Reifung das Gefühl, hier verschwimmen die sensorischen Grenzen zwischen Grünem Veltliner und Riesling und es setzt sich mehr und mehr das Terroir dieser außergewöhnlichen Lage durch. „Uns faszinieren die Weine vom Kellerberg durch ihre mit Worten nur unzulänglich zu beschreibende filigrane Eleganz. Der Wein vom Dürnsteiner Kellerberg ist immer ein großer Wein“.
Riesling - Ried Loibenberg 2023 Wachau DAC
Riesling - Ried Loibenberg 2023 Wachau DAC
Der Loibenberg, eine der steilsten und kargsten Terrassen-Rieden in Loiben, ist auch eine der größten zusammenhängenden Einzelrieden der Wachau, fast gänzlich nach Süden ausgerichtet und dementsprechend sonnig und warm. Am Tag erwärmt die Sonne die Terrassen und abends geben die Trockenmauern die gespeicherte Wärme in den Weingarten ab. Der hochwertige Gesteinsboden wird geologisch stark vom Gföhler Gneis dominiert, ein Umwandlungsgestein, das aus sauren, granitähnlichen Ausgangsgesteinen besteht. Der sandig-steinige Boden begünstigt den Wasserabzug und erleichtert das Wurzelwachstum. Auch erwärmt sich der Boden im Frühjahr sehr rasch und sorgt zudem für einen frühzeitigen Austrieb der Reben. Durch Erosion am Hang wurde eiszeitliches, kalkhaltiges Löss-Material eingemischt, das durch die fortschreitende Bodenentwicklung wiederum durch eine natürliche Entkalkung umgewandelt wurde, weshalb im Oberboden nur noch wenige Prozent an Karbonat vorhanden sind. Urkundlich läßt sich der Name Loibenberg bis ins Jahr 1381 zurückverfolgen, damals noch als „leub_n perig“ bezeichnet. Vom Loibenberg kommen opulente, dichte und trotzdem auch elegante Weine. Der Veltliner offenbart sich mit vollem Körper, saftig und lang anhaltend, auch mineralisch unterlegt, rauchig und tabakig. Der Riesling wiederum, ein dichter und vollmundiger Wein, zeigt merkbare Mineralik nach Gestein, eine fruchtbetonte Textur nach tropischen Früchten sowie nach Pfirsich und Marille. Weine aus dem Loibenberg sind meist in der Jugend schon offen und zugänglich, und dennoch außergewöhnlich gut lagerfähig, was sie nach einigen Jahren oder sogar Jahrzehnten der Flaschenreife stets beweist.
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2023 Wachau DAC
Der Name des Ortes DÜRNSTEIN ist die Ursprungsbezeichnung dieser großen Ortsweine. Unter dieser Bezeichnung führen wir Weine, deren Trauben aus mehreren Bergterrassen, vornehmlich jüngerer Parzellen, die nicht für Einzelrieden geerntet werden, stammen. Sowie von Weingärten in der Ebene des Gemeindegebiets Dürnstein. Diese Rieden-Cuvée zeichnet sich durch trinkanimierende, fruchtige und dezent mineralische Weine aus. Der Grüne Veltliner bietet ein sehr typisches, würziges Bukett nach Kräutern und weißem Pfeffer, dichtem Körper und schöner Länge.
Grüner Veltliner - Ried Kellerberg 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Kellerberg 2024 Wachau DAC
Laut internationalem Credo die Paraderiede schlechthin. Eine steile und karge Urgesteins-Terrassenlage, von Süden nach Südosten ausgerichtet. Am Ausgang eines Seitentals, welches ein ganz spezielles Mikroklima schafft. Der Dürnsteiner Kellerberg bekommt bereits zeitig Morgensonne - im Sommer liegt der Großteil der Lage schon ab dem frühen Nachmittag bereits im Schatten, was eine positive Wirkung auf den verlangsamten Reifungsprozess der Trauben hat. Nachts sorgt kühle Luft aus dem naheliegenden Wald für die komplexe Textur und die fein nuancierte Mineralik, meist mit exotischer Aromatik. Im Herbst prägen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht die Reifung und sorgen für Aroma-Einlagerungen in den Trauben. Der Kellerberg hat seinen Namen vom Dürnsteiner Kellerschlössl, das nach Plänen von Jakob Prandtauer in den Jahren 1714 bis 1719 erbaute barocke Wahrzeichen Dürnsteins. Der Name ist deshalb auch vergleichsweise jung (1787), und wurde anscheinend als Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von kleineren Rieden, eingeführt. Der Kellerberg ist aus Gföhler Gneis aufgebaut, ein Umwandlungsgestein, welches aus einem granitähnlichem Ausgangsgestein (Plutonit) umgeformt wurde. Durch die südöstliche Ausrichtung des Kellerbergs war die Riede während der Eiszeiten von den Westwinden abgewandt. Dadurch ist mehr Löss liegengeblieben als auf den Westseiten. Durch Erosion am Hang wurde das eiszeitliche Sediment mit Gföhler Gneismaterial vermischt, dies spiegelt sich auch in den dichteren Weinen des Kellerberges wider. Dunkle, salzige Mineralik, tiefe Würze, Honigmelone und fast exotische Fruchtanklänge finden sich im Grünen Veltliner. Beim Riesling dominieren tropische Früchte wie Mango, Maracuja, Ananas und natürlich auch vollreifer Pfirsich, klar getönte Mineralik als Mitgift der kargen Verwitterungsböden. Man hat nach einigen Jahren der Reifung das Gefühl, hier verschwimmen die sensorischen Grenzen zwischen Grünem Veltliner und Riesling und es setzt sich mehr und mehr das Terroir dieser außergewöhnlichen Lage durch. „Uns faszinieren die Weine vom Kellerberg durch ihre mit Worten nur unzulänglich zu beschreibende filigrane Eleganz. Der Wein vom Dürnsteiner Kellerberg ist immer ein großer Wein“.
Riesling - Ried Kellerberg 2024 Wachau DAC
Riesling - Ried Kellerberg 2024 Wachau DAC
Laut internationalem Credo die Paraderiede schlechthin. Eine steile und karge Urgesteins-Terrassenlage, von Süden nach Südosten ausgerichtet. Am Ausgang eines Seitentals, welches ein ganz spezielles Mikroklima schafft. Der Dürnsteiner Kellerberg bekommt bereits zeitig Morgensonne - im Sommer liegt der Großteil der Lage schon ab dem frühen Nachmittag bereits im Schatten, was eine positive Wirkung auf den verlangsamten Reifungsprozess der Trauben hat. Nachts sorgt kühle Luft aus dem naheliegenden Wald für die komplexe Textur und die fein nuancierte Mineralik, meist mit exotischer Aromatik. Im Herbst prägen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht die Reifung und sorgen für Aroma-Einlagerungen in den Trauben. Der Kellerberg hat seinen Namen vom Dürnsteiner Kellerschlössl, das nach Plänen von Jakob Prandtauer in den Jahren 1714 bis 1719 erbaute barocke Wahrzeichen Dürnsteins. Der Name ist deshalb auch vergleichsweise jung (1787), und wurde anscheinend als Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von kleineren Rieden, eingeführt. Der Kellerberg ist aus Gföhler Gneis aufgebaut, ein Umwandlungsgestein, welches aus einem granitähnlichem Ausgangsgestein (Plutonit) umgeformt wurde. Durch die südöstliche Ausrichtung des Kellerbergs war die Riede während der Eiszeiten von den Westwinden abgewandt. Dadurch ist mehr Löss liegengeblieben als auf den Westseiten. Durch Erosion am Hang wurde das eiszeitliche Sediment mit Gföhler Gneismaterial vermischt, dies spiegelt sich auch in den dichteren Weinen des Kellerberges wider. Dunkle, salzige Mineralik, tiefe Würze, Honigmelone und fast exotische Fruchtanklänge finden sich im Grünen Veltliner. Beim Riesling dominieren tropische Früchte wie Mango, Maracuja, Ananas und natürlich auch vollreifer Pfirsich, klar getönte Mineralik als Mitgift der kargen Verwitterungsböden. Man hat nach einigen Jahren der Reifung das Gefühl, hier verschwimmen die sensorischen Grenzen zwischen Grünem Veltliner und Riesling und es setzt sich mehr und mehr das Terroir dieser außergewöhnlichen Lage durch. „Uns faszinieren die Weine vom Kellerberg durch ihre mit Worten nur unzulänglich zu beschreibende filigrane Eleganz. Der Wein vom Dürnsteiner Kellerberg ist immer ein großer Wein“.
Grüner Veltliner - Unendlich® 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Unendlich® 2023 Wachau DAC
„Die Spielarten der Natur sind unendlich, aber jeder Weingarten gleicht einem Mikrokosmos, der das Leben und die Geschichte - auch unserer Familie - widerspiegelt“. Die Idee, das Maximum an Terroir und Rebsorte auszureizen, war schon Jahre vor dem ersten „Unendlich“ lebendig. Mit dem Jahrgang 1998 wurde diese Vision erstmals Wirklichkeit. Bereits bei den ersten Fassverkostungen im Keller wurde dieser Riesling als „mozartäisch“ umschrieben, mit einen „unendlich“ langen Abgang. Somit lag auch der Name für diesen einzigartigen Wein auf der Hand. Den Wein, der so lange als Ideal wie ein Stern am Winzerfirmament strahlte und lockte, hatten wir also, aber noch kein Etikett. Wie sollte die außergewöhnliche Klasse eines solchen Weines optisch dargestellt werden? Die Lösung lag in der Welt der Oper. FX, der große Opernfan, sah in einer illustrierten Chronik der Wiener Staatsoper einen Entwurf des Bühnenbildes der Mozart-Oper „Die Zauberflöte“. Es wurde vom preußischen Architekten und Bühnenbildner Karl-Friedrich Schinkel (1781-1841) gestaltet und stellt den Sternenhimmel auf blauem Grund dar, darunter die „Königin der Nacht“- wie ein Symbol für kosmische Unendlichkeit. Der Wein mit „unendlichem“ Abgang – mit dem Bühnenbild als Sinnbild. „Unsere Leidenschaft liegt darin, einen Wein zu erschaffen, der ein Erlebnis für die Sinne ist, eben ein Gesamtkunstwerk“ Franz Xaver (FX) Pichler
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2023 Wachau DAC
Der Name des Ortes DÜRNSTEIN ist die Ursprungsbezeichnung dieser großen Ortsweine. Unter dieser Bezeichnung führen wir Weine, deren Trauben aus mehreren Bergterrassen, vornehmlich jüngerer Parzellen, die nicht für Einzelrieden geerntet werden, stammen. Sowie von Weingärten in der Ebene des Gemeindegebiets Dürnstein. Diese Rieden-Cuvée zeichnet sich durch trinkanimierende, fruchtige und dezent mineralische Weine aus. Der Grüne Veltliner bietet ein sehr typisches, würziges Bukett nach Kräutern und weißem Pfeffer, dichtem Körper und schöner Länge.
Grüner Veltliner - Ried Klostersatz 2025 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Klostersatz 2025 Wachau DAC
Eine der ältesten Rieden in der Wachau, angelegt von Mönchen der Salzburger und bayrischen Klöster, die namensgebend für diese Riede sind. Eine tiefgründige Riede im Loibner Becken, in der Donauschleife zwischen Dürnstein und Oberloiben. Der Oberboden ist von gut sortierten feinen Schwemmsanden geprägt, die auf eine langsame Fließgeschwindigkeit während der Ablagerung hinweisen. Die unterlagerten Schotter wurden dagegen bei einer hohen Fließgeschwindigkeit abgelagert. Der hohe Rundungsgrad der Kiesel zeugt von einer langen Transportstrecke aus den Alpen.
Grüner Veltliner - Ried Liebenberg 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Liebenberg 2024 Wachau DAC
Die steile Terrassenlage Liebenberg, westlich von Dürnstein gelegen, zählt zu den interessantesten Einzelrieden in der Wachau. Nach Süden und Südwesten ausgerichtet, besticht der Liebenberg durch seine charakteristischen Trocken-Steinmauern. Als Stiftung durch „Leuthold von Kuenring“ ist dieser Riedenname schon im Jahre 1312, erwähnt. Der Name verweist auf die ehemaligen Besitzer, das Adelsgeschlecht der „Liebenberger“. In den oberen Terrassen des Liebenberges bildet Paragneis als Ausgangsgestein den Boden. Dabei tritt immer wieder dunkler Amphibolit zu Tage, der auch in den Trockenstein-Mauern zu finden ist. Am Bergfuß ist das Grundgestein von einer lehmig-schluffigen, sehr kalkhaltigen Rutschmasse überlagert, mit eingebetteten Steinen aus Paragneis und Amphibolit. Hier gedeihen Veltliner-Reben, die authentische und charaktervolle Weine voller mineralischer Eleganz und dichter Vielschichtigkeit hervorbringen, die auch nach Jahren der Lagerung ihre unverkennbare Herkunft zeigen. Würzige und salzige Anklänge am Gaumen und dunkle Mineralik in der Nase sind typisch für den Grünen Veltliner von diesen Terrassen.
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2025 Wachau DAC
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2025 Wachau DAC
Der Name des Ortes DÜRNSTEIN ist die Ursprungsbezeichnung dieser großen Ortsweine. Unter dieser Bezeichnung führen wir Weine, deren Trauben aus mehreren Bergterrassen, vornehmlich jüngerer Parzellen, die nicht für Einzelrieden geerntet werden, stammen. Sowie von Weingärten in der Ebene des Gemeindegebiets Dürnstein. Diese Rieden-Cuvée zeichnet sich durch trinkanimierende, fruchtige und dezent mineralische Weine aus. Der Grüne Veltliner bietet ein sehr typisches, würziges Bukett nach Kräutern und weißem Pfeffer, dichtem Körper und schöner Länge.
Grüner Veltliner Ried Burgstall 2025 Wachau DAC
Grüner Veltliner Ried Burgstall 2025 Wachau DAC
Die Riede Burgstall bezeichnet ein rund 30 Meter emporragendes Felsplateau, östlich an Unterloiben angrenzend. Der Name geht auf eine kleine Befestigung zurück, die im Mittelalter zur Verteidigung der Nutztiere gegen Angreifer errichtet und urkundlich bereits 1248 erwähnt wurde. Es wird des Weiteren vermutet, dass hier die erste Siedlung „Liupna“ gelegen hat, woraus sich der Ortsname „Loiben“ ableiten könnte. Dieser sonnenverwöhnte und luftige Weingarten besteht bei den Grüner-Veltliner Parzellen aus sandigem Verwitterungsgestein mit Löss und Lehm. Bei der Riesling Parzelle am westlichsten Ende dieser Felsterrasse ist es Gneis- und Granitboden mit einer seicht angewehten Sandauflage. Dieses besondere Terroir eignet sich bestens für fruchtbetonte und elegante Grüne Veltliner mit typischer Veltliner-Würze und saftigem Abgang. Der Riesling ist sehr puristisch, salzig und elegant. Mit schönem Duft nach Weißem Weingartenpfirsich und Ananas, am Gaumen filigran-mineralisch und trinkanimierend mit schöner Länge.
Riesling - Ried Kellerberg 2023 Wachau DAC
Riesling - Ried Kellerberg 2023 Wachau DAC
Laut internationalem Credo die Paraderiede schlechthin. Eine steile und karge Urgesteins-Terrassenlage, von Süden nach Südosten ausgerichtet. Am Ausgang eines Seitentals, welches ein ganz spezielles Mikroklima schafft. Der Dürnsteiner Kellerberg bekommt bereits zeitig Morgensonne - im Sommer liegt der Großteil der Lage schon ab dem frühen Nachmittag bereits im Schatten, was eine positive Wirkung auf den verlangsamten Reifungsprozess der Trauben hat. Nachts sorgt kühle Luft aus dem naheliegenden Wald für die komplexe Textur und die fein nuancierte Mineralik, meist mit exotischer Aromatik. Im Herbst prägen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht die Reifung und sorgen für Aroma-Einlagerungen in den Trauben. Der Kellerberg hat seinen Namen vom Dürnsteiner Kellerschlössl, das nach Plänen von Jakob Prandtauer in den Jahren 1714 bis 1719 erbaute barocke Wahrzeichen Dürnsteins. Der Name ist deshalb auch vergleichsweise jung (1787), und wurde anscheinend als Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von kleineren Rieden, eingeführt. Der Kellerberg ist aus Gföhler Gneis aufgebaut, ein Umwandlungsgestein, welches aus einem granitähnlichem Ausgangsgestein (Plutonit) umgeformt wurde. Durch die südöstliche Ausrichtung des Kellerbergs war die Riede während der Eiszeiten von den Westwinden abgewandt. Dadurch ist mehr Löss liegengeblieben als auf den Westseiten. Durch Erosion am Hang wurde das eiszeitliche Sediment mit Gföhler Gneismaterial vermischt, dies spiegelt sich auch in den dichteren Weinen des Kellerberges wider. Dunkle, salzige Mineralik, tiefe Würze, Honigmelone und fast exotische Fruchtanklänge finden sich im Grünen Veltliner. Beim Riesling dominieren tropische Früchte wie Mango, Maracuja, Ananas und natürlich auch vollreifer Pfirsich, klar getönte Mineralik als Mitgift der kargen Verwitterungsböden. Man hat nach einigen Jahren der Reifung das Gefühl, hier verschwimmen die sensorischen Grenzen zwischen Grünem Veltliner und Riesling und es setzt sich mehr und mehr das Terroir dieser außergewöhnlichen Lage durch. „Uns faszinieren die Weine vom Kellerberg durch ihre mit Worten nur unzulänglich zu beschreibende filigrane Eleganz. Der Wein vom Dürnsteiner Kellerberg ist immer ein großer Wein“.
Grüner Veltliner - "Loibner" 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner - "Loibner" 2024 Wachau DAC
Der Name LOIBEN (für das Gebiet der Katastralgemeinden Oberloiben und Unterloiben) ist die Ursprungsbezeichnung dieses Ortsweines. Weingärten entlang der Donau, in der Ebene des Loibner Beckens, mit leichten und warmen Böden aus angeschwemmtem Donausand.
Pinot Noir - "Wachauer" 2023 Wachau DAC
Pinot Noir - "Wachauer" 2023 Wachau DAC
Manche Anfänge entstehen leise. Ohne großen Anspruch auf Aufmerksamkeit- Aber mit einer inneren Konsequenz, die sie langfristig bedeutsam macht. Der Pinot Noir von Lucas Pichler ist so ein Anfang. Er ist nicht das Ergebnis eines Trends, sondern einer über Jahre gewachsenen Überzeugung. Kein Stilistisches Experiment, sondern die logische Weiterführung eines Denkens, das seit Generationen von Präzision, Herkunft und kompromisslosem Qualitätsstreben geprägt ist. „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“ Hermann Hesse Wo der Pinot Noir wächst Am linken Ufer der Donau bewirtschaftet das Weingut F.X. Pichler mittlerweile insgesamt 0,55 Hektar Pinot Noir in vier unterschiedlichen Parzellen, die zu einer Assemblage „Wachauer Pinot Noir“ vereint werden. Die Wahl der Assemblage ist hier kein Kompromiss, sondern ein Konzept. •Loibner Rothenhof: Die nach Südosten ausgerichtete Lage liegt an einem kleinen Talausgang zwischen der Ried Steinertal und der Ried Pfaffenberg, direkt am Wald. Die kühle und sehr luftige Lage verfügt über einen kalkhaltigen Sand-Lössboden. Die über 20 Jahre alten Sauvignon Blanc-Reben wurden im Juni 2020 zu Pinot Noir umveredelt. Es sind dies zwei alte Selektionen aus der Burgund- sehr kompakt und kleinbeerig. •Loibner Mühlpoint: Am Bergfuß unterhalb der Ried Steinertal liegt die Riede Mühlpoint. Der Boden setzt sich aus abgeschwemmten und angelagertem Urgestein Sandboden aus Gföhler Gneis zusammen, der leicht kalkhaltig ist. Die Lage ist sonnig und warm, mit Ausrichtung nach Süden. 2020 wurde die Parzelle je zur Hälfte mit den zwei „Dijon-Klonen“ 777 und 115, neu bepflanzt. Zuvor standen hier Grüner Veltliner-Reben, die meistens für den Grünen Veltliner „M“ geerntet wurden. •Loibner Burgstall: Auf einem sehr warmen und sonnigen Hochplateau in Unterloiben, das aus reinem Gneis mit angewehter Lössauflage besteht, stehen Riesling Reben. Die Parzelle ist sehr gut durchlüftet und daher ein idealer Standort für Pinot Noir. 2020 wurden hier circa 0,2 Hektar zu Pinot Noir umveredelt, und zwar mit denselben Burgunderklonen wie im Rothenhof. •Dürnsteiner Liebenberg: Die Parzelle besteht aus zwei Terrassen am Bergfuß des Liebensbergs. Die Böden sind geprägt von einer Kalkrutsch-Masse aus dem Waldviertel, wodurch sie sehr gut wasserspeichernd sind und einem Schieferanteil, wie er auch in der berühmten Riede Achleiten, vorkommt. Der hohe Kalkanteil ist besonders vorteilhaft für Pinot Noir. Die Lage ist durch ihre Exposition nach Südwesten und der lange Abendsonne sehr warm. 2020 wurden hier 40 Jahre alte Grüner Veltliner mit den „Dijon-Klonen“ 777 und 115, umveredelt. 2025 wurden dann zwei weitere Terrassen gleich daneben erworben und mit den Burgunder Selektionen wie sie im Rothenhof und am Burgstall stehen, neu bepflanzt. •Weissenkirchner Seiberberg: Die Lage befindet sich nordwestlich des Ortes auf einem Hochplateau. Die tiefgründen Urgesteinsböden aus Gneis mit Lössauflage sorgen für eine gute Wasserversorgung. Kühle Winde aus dem Norden durchlüften die Parzelle und unterstützen eine späte Reife. Die Reben Neu ausgepflanzte Pinot Noir-Reben als auch umveredelte Reben sind die Basis für F.X. Pichlers Pinot Noir. Die Neupflanzungen im Frühjahr 2020 fanden ausschließlich mit den „Dijon-Klonen“ 777 und 115, statt. Die Edelreiser für die Umveredelungen stammen aus Gols im Burgenland, wo die Familie Stieglmar, vom Weingut Juris, bereits in den 1960er Jahren unterschiedlichen Pinot Klone aus der Burgund, pflanzte. Die Edelreiser für das Weingut F.X. Pichler wurden im Jänner 2019 geschnitten, die erste Umveredelung fand im Juni 2020 statt. Aufgrund der Pandemie und der späten Reisegenehmigung für die Veredelungs-Spezialisten, die aus Korsika stammen, lag die Anwuchsrate bei nur 60%. Im Jänner 2021 wurden daher erneut Edelreise aus denselben Weingärten der Familie Stieglmar geschnitten und die fehlenden Stöcke sowie die Riede Dürnsteiner Liebenberg wurden umveredelt.
Riesling - Ried Burgstall 2025 Wachau DAC
Riesling - Ried Burgstall 2025 Wachau DAC
Die Riede Burgstall bezeichnet ein rund 30 Meter emporragendes Felsplateau, östlich an Unterloiben angrenzend. Der Name geht auf eine kleine Befestigung zurück, die im Mittelalter zur Verteidigung der Nutztiere gegen Angreifer errichtet und urkundlich bereits 1248 erwähnt wurde. Es wird des Weiteren vermutet, dass hier die erste Siedlung „Liupna“ gelegen hat, woraus sich der Ortsname „Loiben“ ableiten könnte. Dieser sonnenverwöhnte und luftige Weingarten besteht bei den Grüner-Veltliner Parzellen aus sandigem Verwitterungsgestein mit Löss und Lehm. Bei der Riesling Parzelle am westlichsten Ende dieser Felsterrasse ist es Gneis- und Granitboden mit einer seicht angewehten Sandauflage. Dieses besondere Terroir eignet sich bestens für fruchtbetonte und elegante Grüne Veltliner mit typischer Veltliner-Würze und saftigem Abgang. Der Riesling ist sehr puristisch, salzig und elegant. Mit schönem Duft nach Weißem Weingartenpfirsich und Ananas, am Gaumen filigran-mineralisch und trinkanimierend mit schöner Länge.
Riesling - Ried Steinertal 2024 Wachau DAC
Riesling - Ried Steinertal 2024 Wachau DAC
Am östlichen Ende der Wachau, zwischen dem Loibenberg und dem Pfaffenberg, gelegen. Der alte Lagenname „Steingraben“ deutet auf den Grabencharakter hin. Wie ein Amphitheater öffnet sich diese Lage in die Unterloibner Weinlandschaft - deutlich geprägt durch die Nähe zum Wald hin, von welchem in der Nacht kühle Winde Richtung Donau ziehen, den Weingarten wieder abkühlen und das Steinertal zu einer frischen und langsam reifenden Einzelriede der Loibner Weinberge macht, was sich im Lesezeitpunkt ebenso wie in der Mineralik manifestiert. Der geologische Untergrund der Ried Steinertal besteht zur Gänze aus kalkfreiem, saurem Gföhler Gneis (Orthogneis). Die eiszeitliche Löss-Bedeckung ist längst abgetragen, der Oberboden ist sandig, karg und humusarm. Der anstehende Gföhler Gneis ist bereits von der Verwitterung gezeichnet. Spalten und Klüfte gefüllt mit eingewaschenem und feinem Urgesteins-Sand, durch welchen die Rebwurzeln tief in das Gestein eindringen. Die Weine bestechen am deutlichsten durch Mineralik und Eleganz. Finessenreich und säurebetont der Grüne Veltliner, mit typischem Duft nach weißem Pfeffer und Litschi. Rassig und saftig die Rieslinge, fast salzig, die unverkennbar nach Limette, rosa Grapefruit und weißem Weingartenpfirsich duften und schmecken.
Grüner Veltliner - Ried Loibenberg 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Loibenberg 2024 Wachau DAC
Der Loibenberg, eine der steilsten und kargsten Terrassen-Rieden in Loiben, ist auch eine der größten zusammenhängenden Einzelrieden der Wachau, fast gänzlich nach Süden ausgerichtet und dementsprechend sonnig und warm. Am Tag erwärmt die Sonne die Terrassen und abends geben die Trockenmauern die gespeicherte Wärme in den Weingarten ab. Der hochwertige Gesteinsboden wird geologisch stark vom Gföhler Gneis dominiert, ein Umwandlungsgestein, das aus sauren, granitähnlichen Ausgangsgesteinen besteht. Der sandig-steinige Boden begünstigt den Wasserabzug und erleichtert das Wurzelwachstum. Auch erwärmt sich der Boden im Frühjahr sehr rasch und sorgt zudem für einen frühzeitigen Austrieb der Reben. Durch Erosion am Hang wurde eiszeitliches, kalkhaltiges Löss-Material eingemischt, das durch die fortschreitende Bodenentwicklung wiederum durch eine natürliche Entkalkung umgewandelt wurde, weshalb im Oberboden nur noch wenige Prozent an Karbonat vorhanden sind. Urkundlich läßt sich der Name Loibenberg bis ins Jahr 1381 zurückverfolgen, damals noch als „leub_n perig“ bezeichnet.
Grüner Veltliner - Unendlich® 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Unendlich® 2023 Wachau DAC
„Die Spielarten der Natur sind unendlich, aber jeder Weingarten gleicht einem Mikrokosmos, der das Leben und die Geschichte - auch unserer Familie - widerspiegelt“. Die Idee, das Maximum an Terroir und Rebsorte auszureizen, war schon Jahre vor dem ersten „Unendlich“ lebendig. Mit dem Jahrgang 1998 wurde diese Vision erstmals Wirklichkeit. Bereits bei den ersten Fassverkostungen im Keller wurde dieser Riesling als „mozartäisch“ umschrieben, mit einen „unendlich“ langen Abgang. Somit lag auch der Name für diesen einzigartigen Wein auf der Hand. Den Wein, der so lange als Ideal wie ein Stern am Winzerfirmament strahlte und lockte, hatten wir also, aber noch kein Etikett. Wie sollte die außergewöhnliche Klasse eines solchen Weines optisch dargestellt werden? Die Lösung lag in der Welt der Oper. FX, der große Opernfan, sah in einer illustrierten Chronik der Wiener Staatsoper einen Entwurf des Bühnenbildes der Mozart-Oper „Die Zauberflöte“. Es wurde vom preußischen Architekten und Bühnenbildner Karl-Friedrich Schinkel (1781-1841) gestaltet und stellt den Sternenhimmel auf blauem Grund dar, darunter die „Königin der Nacht“- wie ein Symbol für kosmische Unendlichkeit. Der Wein mit „unendlichem“ Abgang – mit dem Bühnenbild als Sinnbild. „Unsere Leidenschaft liegt darin, einen Wein zu erschaffen, der ein Erlebnis für die Sinne ist, eben ein Gesamtkunstwerk“ Franz Xaver (FX) Pichler
Gelber Muskateller - "Dürnsteiner" 2025 Wachau DAC
Gelber Muskateller - "Dürnsteiner" 2025 Wachau DAC
Unser Gelber Muskateller wird als Dürnsteiner-Ortswein bezeichnet, da in der Wachau DAC-Verordnung nur die Sorten Grüner Veltliner und Riesling eine Rieden Bezeichnung führen dürfen. Als im Jahr 2000 der Gelbe Muskateller am Loibner Loibenberg und am Dürnsteiner Kellerberg dem Grünen Veltliner und dem Riesling weichen musste, wurde es in unserem Weingut still um diese Weißweinsorte, die doch zu den ältesten in der Wachau zählt. Doch 2013 hatten wir das große Glück zwei kleine Parzellen am Loibenberg zu pachten, die mit sehr alten Muskateller-Reben bepflanzt waren. Und so hat der Gelbe Muskateller nach 13 Jahren „Abstinenz“ wieder Einzug in unser Portfolio gefunden. Dicht und intensiv am Gaumen, trotzdem unglaublich elegant mit blumigem Bukett prägt unseren Gelben Muskateller. Traubig und verführerisch nach Holunderblüten, Waldhonig, weißem Pfirsich und Hawaii-Ananas. Stoffig und feinwürzig, dazu typisch rassig und mineralisch. Ein Prototyp dieser Rebsorte, der Jahre, beinahe Jahrzehnte in seiner Entwicklung zulegt.
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2024 Wachau DAC MAG
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2024 Wachau DAC MAG
Der Name des Ortes DÜRNSTEIN ist die Ursprungsbezeichnung dieser großen Ortsweine. Unter dieser Bezeichnung führen wir Weine, deren Trauben aus mehreren Bergterrassen, vornehmlich jüngerer Parzellen, die nicht für Einzelrieden geerntet werden, stammen. Sowie von Weingärten in der Ebene des Gemeindegebiets Dürnstein. Diese Rieden-Cuvée zeichnet sich durch trinkanimierende, fruchtige und dezent mineralische Weine aus. Der Grüne Veltliner bietet ein sehr typisches, würziges Bukett nach Kräutern und weißem Pfeffer, dichtem Körper und schöner Länge.
Riesling - Ried Loibenberg 2023 Wachau DAC
Riesling - Ried Loibenberg 2023 Wachau DAC
Der Loibenberg, eine der steilsten und kargsten Terrassen-Rieden in Loiben, ist auch eine der größten zusammenhängenden Einzelrieden der Wachau, fast gänzlich nach Süden ausgerichtet und dementsprechend sonnig und warm. Am Tag erwärmt die Sonne die Terrassen und abends geben die Trockenmauern die gespeicherte Wärme in den Weingarten ab. Der hochwertige Gesteinsboden wird geologisch stark vom Gföhler Gneis dominiert, ein Umwandlungsgestein, das aus sauren, granitähnlichen Ausgangsgesteinen besteht. Der sandig-steinige Boden begünstigt den Wasserabzug und erleichtert das Wurzelwachstum. Auch erwärmt sich der Boden im Frühjahr sehr rasch und sorgt zudem für einen frühzeitigen Austrieb der Reben. Durch Erosion am Hang wurde eiszeitliches, kalkhaltiges Löss-Material eingemischt, das durch die fortschreitende Bodenentwicklung wiederum durch eine natürliche Entkalkung umgewandelt wurde, weshalb im Oberboden nur noch wenige Prozent an Karbonat vorhanden sind. Urkundlich läßt sich der Name Loibenberg bis ins Jahr 1381 zurückverfolgen, damals noch als „leub_n perig“ bezeichnet. Vom Loibenberg kommen opulente, dichte und trotzdem auch elegante Weine. Der Veltliner offenbart sich mit vollem Körper, saftig und lang anhaltend, auch mineralisch unterlegt, rauchig und tabakig. Der Riesling wiederum, ein dichter und vollmundiger Wein, zeigt merkbare Mineralik nach Gestein, eine fruchtbetonte Textur nach tropischen Früchten sowie nach Pfirsich und Marille. Weine aus dem Loibenberg sind meist in der Jugend schon offen und zugänglich, und dennoch außergewöhnlich gut lagerfähig, was sie nach einigen Jahren oder sogar Jahrzehnten der Flaschenreife stets beweist.
Grüner Veltliner - Ried Frauenweingarten 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Frauenweingarten 2023 Wachau DAC
Die Frauenweingärten waren die Hausgärten des Klarissinnen-Klosters von Dürnstein. Nach seiner Auflösung 1571 wurden dort Reben gepflanzt. Ursprünglich war danach die Grosslagen-Bezeichnung Frauenweingarten für alle Weingärten in der Ebene des Gemeinde Gebiets von Dürnstein und Loiben zulässig. Nach dem neuen Rieden Kataster von 2019 ist die Bezeichnung Frauenweingarten nur noch auf die Historischen Rieden zwischen den Ortsteilen Oberloiben und Unterloiben beschränkt, die im Norden von der Riede Trum und Schütt, und im Süden von der Donau, begrenzt sind. Es ist eine sehr gute Veltliner Lage mit tiefgründigen Löss-Lehm Böden, Donau-Schotter und Braunerde. Terroir für typische, fein-fruchtige Grüne Veltliner. Würzige Weine mit filigranem und dennoch strukturiertem Körper und zarter Frucht.
Grüner Veltliner - Ried Klostersatz 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Klostersatz 2023 Wachau DAC
Eine der ältesten Rieden in der Wachau, angelegt von Mönchen der Salzburger und bayrischen Klöster, die namensgebend für diese Riede sind. Eine tiefgründige Riede im Loibner Becken, in der Donauschleife zwischen Dürnstein und Oberloiben. Der Oberboden ist von gut sortierten feinen Schwemmsanden geprägt, die auf eine langsame Fließgeschwindigkeit während der Ablagerung hinweisen. Die unterlagerten Schotter wurden dagegen bei einer hohen Fließgeschwindigkeit abgelagert. Der hohe Rundungsgrad der Kiesel zeugt von einer langen Transportstrecke aus den Alpen.
Grüner Veltliner - Ried Loibenberg 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Loibenberg 2023 Wachau DAC
Der Loibenberg, eine der steilsten und kargsten Terrassen-Rieden in Loiben, ist auch eine der größten zusammenhängenden Einzelrieden der Wachau, fast gänzlich nach Süden ausgerichtet und dementsprechend sonnig und warm. Am Tag erwärmt die Sonne die Terrassen und abends geben die Trockenmauern die gespeicherte Wärme in den Weingarten ab. Der hochwertige Gesteinsboden wird geologisch stark vom Gföhler Gneis dominiert, ein Umwandlungsgestein, das aus sauren, granitähnlichen Ausgangsgesteinen besteht. Der sandig-steinige Boden begünstigt den Wasserabzug und erleichtert das Wurzelwachstum. Auch erwärmt sich der Boden im Frühjahr sehr rasch und sorgt zudem für einen frühzeitigen Austrieb der Reben. Durch Erosion am Hang wurde eiszeitliches, kalkhaltiges Löss-Material eingemischt, das durch die fortschreitende Bodenentwicklung wiederum durch eine natürliche Entkalkung umgewandelt wurde, weshalb im Oberboden nur noch wenige Prozent an Karbonat vorhanden sind. Urkundlich läßt sich der Name Loibenberg bis ins Jahr 1381 zurückverfolgen, damals noch als „leub_n perig“ bezeichnet.
Grüner Veltliner - "Loibner" 2025 Wachau DAC
Grüner Veltliner - "Loibner" 2025 Wachau DAC
Der Name LOIBEN (für das Gebiet der Katastralgemeinden Oberloiben und Unterloiben) ist die Ursprungsbezeichnung dieses Ortsweines. Weingärten entlang der Donau, in der Ebene des Loibner Beckens, mit leichten und warmen Böden aus angeschwemmtem Donausand.
Grüner Veltliner Ried Loibenberg 2022 Wachau DAC
Grüner Veltliner Ried Loibenberg 2022 Wachau DAC
Helles Gelbgrün, Silberreflexe. Feine Orangennoten, reifer gelber Apfel, dunkle Mineralik, tabakige Nuancen. Komplex, saftig, Noten von weißem Kernobst, frisch und salzig im Abgang, zeigt sehr gute Länge, würziger Nachhall, sicheres Reifepotenzial, ganz typisch Loibenberg. ©Falstaff 2023/24
Grüner Veltliner Ried Loibenberg 2022 Wachau DAC
Grüner Veltliner Ried Loibenberg 2022 Wachau DAC
Helles Gelbgrün, Silberreflexe. Feine Orangennoten, reifer gelber Apfel, dunkle Mineralik, tabakige Nuancen. Komplex, saftig, Noten von weißem Kernobst, frisch und salzig im Abgang, zeigt sehr gute Länge, würziger Nachhall, sicheres Reifepotenzial, ganz typisch Loibenberg. ©Falstaff 2023/24
Riesling - Ried Steinertal 2024 Wachau DAC
Riesling - Ried Steinertal 2024 Wachau DAC
Am östlichen Ende der Wachau, zwischen dem Loibenberg und dem Pfaffenberg, gelegen. Der alte Lagenname „Steingraben“ deutet auf den Grabencharakter hin. Wie ein Amphitheater öffnet sich diese Lage in die Unterloibner Weinlandschaft - deutlich geprägt durch die Nähe zum Wald hin, von welchem in der Nacht kühle Winde Richtung Donau ziehen, den Weingarten wieder abkühlen und das Steinertal zu einer frischen und langsam reifenden Einzelriede der Loibner Weinberge macht, was sich im Lesezeitpunkt ebenso wie in der Mineralik manifestiert. Der geologische Untergrund der Ried Steinertal besteht zur Gänze aus kalkfreiem, saurem Gföhler Gneis (Orthogneis). Die eiszeitliche Löss-Bedeckung ist längst abgetragen, der Oberboden ist sandig, karg und humusarm. Der anstehende Gföhler Gneis ist bereits von der Verwitterung gezeichnet. Spalten und Klüfte gefüllt mit eingewaschenem und feinem Urgesteins-Sand, durch welchen die Rebwurzeln tief in das Gestein eindringen. Die Weine bestechen am deutlichsten durch Mineralik und Eleganz. Finessenreich und säurebetont der Grüne Veltliner, mit typischem Duft nach weißem Pfeffer und Litschi. Rassig und saftig die Rieslinge, fast salzig, die unverkennbar nach Limette, rosa Grapefruit und weißem Weingartenpfirsich duften und schmecken.
Grüner Veltliner - Ried Kellerberg 2022 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Kellerberg 2022 Wachau DAC
Laut internationalem Credo die Paraderiede schlechthin. Eine steile und karge Urgesteins-Terrassenlage, von Süden nach Südosten ausgerichtet. Am Ausgang eines Seitentals, welches ein ganz spezielles Mikroklima schafft. Der Dürnsteiner Kellerberg bekommt bereits zeitig Morgensonne - im Sommer liegt der Großteil der Lage schon ab dem frühen Nachmittag bereits im Schatten, was eine positive Wirkung auf den verlangsamten Reifungsprozess der Trauben hat. Nachts sorgt kühle Luft aus dem naheliegenden Wald für die komplexe Textur und die fein nuancierte Mineralik, meist mit exotischer Aromatik. Im Herbst prägen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht die Reifung und sorgen für Aroma-Einlagerungen in den Trauben. Der Kellerberg hat seinen Namen vom Dürnsteiner Kellerschlössl, das nach Plänen von Jakob Prandtauer in den Jahren 1714 bis 1719 erbaute barocke Wahrzeichen Dürnsteins. Der Name ist deshalb auch vergleichsweise jung (1787), und wurde anscheinend als Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von kleineren Rieden, eingeführt. Der Kellerberg ist aus Gföhler Gneis aufgebaut, ein Umwandlungsgestein, welches aus einem granitähnlichem Ausgangsgestein (Plutonit) umgeformt wurde. Durch die südöstliche Ausrichtung des Kellerbergs war die Riede während der Eiszeiten von den Westwinden abgewandt. Dadurch ist mehr Löss liegengeblieben als auf den Westseiten. Durch Erosion am Hang wurde das eiszeitliche Sediment mit Gföhler Gneismaterial vermischt, dies spiegelt sich auch in den dichteren Weinen des Kellerberges wider. Dunkle, salzige Mineralik, tiefe Würze, Honigmelone und fast exotische Fruchtanklänge finden sich im Grünen Veltliner. Beim Riesling dominieren tropische Früchte wie Mango, Maracuja, Ananas und natürlich auch vollreifer Pfirsich, klar getönte Mineralik als Mitgift der kargen Verwitterungsböden. Man hat nach einigen Jahren der Reifung das Gefühl, hier verschwimmen die sensorischen Grenzen zwischen Grünem Veltliner und Riesling und es setzt sich mehr und mehr das Terroir dieser außergewöhnlichen Lage durch. „Uns faszinieren die Weine vom Kellerberg durch ihre mit Worten nur unzulänglich zu beschreibende filigrane Eleganz. Der Wein vom Dürnsteiner Kellerberg ist immer ein großer Wein“.
Riesling Ried Steinertal 2022 Wachau DAC
Riesling Ried Steinertal 2022 Wachau DAC
Helles Gelbgrün, Silberreflexe. Zarte gelbe Tropenfrucht, Nuancen von Ananas und Maracuja, ein Hauch von Mandarinenzesten, einladend, feine florale Note. Stoffig, komplex, zarte mineralische Würze, dezente, gut integrierte Säure, wie aus einem Guss, lange anhaftend, ein facettenreicher Speisenbegleiter, großes Reifepotenzial. ©Falstaff 2023/24
Grüner Veltliner - Ried Steinertal 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Steinertal 2023 Wachau DAC
Am östlichen Ende der Wachau, zwischen dem Loibenberg und dem Pfaffenberg, gelegen. Der alte Lagenname „Steingraben“ deutet auf den Grabencharakter hin. Wie ein Amphitheater öffnet sich diese Lage in die Unterloibner Weinlandschaft - deutlich geprägt durch die Nähe zum Wald hin, von welchem in der Nacht kühle Winde Richtung Donau ziehen, den Weingarten wieder abkühlen und das Steinertal zu einer frischen und langsam reifenden Einzelriede der Loibner Weinberge macht, was sich im Lesezeitpunkt ebenso wie in der Mineralik manifestiert. Der geologische Untergrund der Ried Steinertal besteht zur Gänze aus kalkfreiem, saurem Gföhler Gneis (Orthogneis). Die eiszeitliche Löss-Bedeckung ist längst abgetragen, der Oberboden ist sandig, karg und humusarm. Der anstehende Gföhler Gneis ist bereits von der Verwitterung gezeichnet. Spalten und Klüfte gefüllt mit eingewaschenem und feinem Urgesteins-Sand, durch welchen die Rebwurzeln tief in das Gestein eindringen.
Riesling - Unendlich® 2023 Wachau DAC
Riesling - Unendlich® 2023 Wachau DAC
„Die Spielarten der Natur sind unendlich, aber jeder Weingarten gleicht einem Mikrokosmos, der das Leben und die Geschichte - auch unserer Familie - widerspiegelt“. Die Idee, das Maximum an Terroir und Rebsorte auszureizen, war schon Jahre vor dem ersten „Unendlich“ lebendig. Mit dem Jahrgang 1998 wurde diese Vision erstmals Wirklichkeit. Bereits bei den ersten Fassverkostungen im Keller wurde dieser Riesling als „mozartäisch“ umschrieben, mit einen „unendlich“ langen Abgang. Somit lag auch der Name für diesen einzigartigen Wein auf der Hand. Den Wein, der so lange als Ideal wie ein Stern am Winzerfirmament strahlte und lockte, hatten wir also, aber noch kein Etikett. Wie sollte die außergewöhnliche Klasse eines solchen Weines optisch dargestellt werden? Die Lösung lag in der Welt der Oper. FX, der große Opernfan, sah in einer illustrierten Chronik der Wiener Staatsoper einen Entwurf des Bühnenbildes der Mozart-Oper „Die Zauberflöte“. Es wurde vom preußischen Architekten und Bühnenbildner Karl-Friedrich Schinkel (1781-1841) gestaltet und stellt den Sternenhimmel auf blauem Grund dar, darunter die „Königin der Nacht“- wie ein Symbol für kosmische Unendlichkeit. Der Wein mit „unendlichem“ Abgang – mit dem Bühnenbild als Sinnbild. „Unsere Leidenschaft liegt darin, einen Wein zu erschaffen, der ein Erlebnis für die Sinne ist, eben ein Gesamtkunstwerk“ Franz Xaver (FX) Pichler
Pinot Noir - "Wachauer" 2022 Wachau DAC
Pinot Noir - "Wachauer" 2022 Wachau DAC
Manche Anfänge entstehen leise. Ohne großen Anspruch auf Aufmerksamkeit- Aber mit einer inneren Konsequenz, die sie langfristig bedeutsam macht. Der Pinot Noir von Lucas Pichler ist so ein Anfang. Er ist nicht das Ergebnis eines Trends, sondern einer über Jahre gewachsenen Überzeugung. Kein Stilistisches Experiment, sondern die logische Weiterführung eines Denkens, das seit Generationen von Präzision, Herkunft und kompromisslosem Qualitätsstreben geprägt ist. „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“ Hermann Hesse Wo der Pinot Noir wächst Am linken Ufer der Donau bewirtschaftet das Weingut F.X. Pichler mittlerweile insgesamt 0,55 Hektar Pinot Noir in vier unterschiedlichen Parzellen, die zu einer Assemblage „Wachauer Pinot Noir“ vereint werden. Die Wahl der Assemblage ist hier kein Kompromiss, sondern ein Konzept. •Loibner Rothenhof: Die nach Südosten ausgerichtete Lage liegt an einem kleinen Talausgang zwischen der Ried Steinertal und der Ried Pfaffenberg, direkt am Wald. Die kühle und sehr luftige Lage verfügt über einen kalkhaltigen Sand-Lössboden. Die über 20 Jahre alten Sauvignon Blanc-Reben wurden im Juni 2020 zu Pinot Noir umveredelt. Es sind dies zwei alte Selektionen aus der Burgund- sehr kompakt und kleinbeerig. •Loibner Mühlpoint: Am Bergfuß unterhalb der Ried Steinertal liegt die Riede Mühlpoint. Der Boden setzt sich aus abgeschwemmten und angelagertem Urgestein Sandboden aus Gföhler Gneis zusammen, der leicht kalkhaltig ist. Die Lage ist sonnig und warm, mit Ausrichtung nach Süden. 2020 wurde die Parzelle je zur Hälfte mit den zwei „Dijon-Klonen“ 777 und 115, neu bepflanzt. Zuvor standen hier Grüner Veltliner-Reben, die meistens für den Grünen Veltliner „M“ geerntet wurden. •Loibner Burgstall: Auf einem sehr warmen und sonnigen Hochplateau in Unterloiben, das aus reinem Gneis mit angewehter Lössauflage besteht, stehen Riesling Reben. Die Parzelle ist sehr gut durchlüftet und daher ein idealer Standort für Pinot Noir. 2020 wurden hier circa 0,2 Hektar zu Pinot Noir umveredelt, und zwar mit denselben Burgunderklonen wie im Rothenhof. •Dürnsteiner Liebenberg: Die Parzelle besteht aus zwei Terrassen am Bergfuß des Liebensbergs. Die Böden sind geprägt von einer Kalkrutsch-Masse aus dem Waldviertel, wodurch sie sehr gut wasserspeichernd sind und einem Schieferanteil, wie er auch in der berühmten Riede Achleiten, vorkommt. Der hohe Kalkanteil ist besonders vorteilhaft für Pinot Noir. Die Lage ist durch ihre Exposition nach Südwesten und der lange Abendsonne sehr warm. 2020 wurden hier 40 Jahre alte Grüner Veltliner mit den „Dijon-Klonen“ 777 und 115, umveredelt. 2025 wurden dann zwei weitere Terrassen gleich daneben erworben und mit den Burgunder Selektionen wie sie im Rothenhof und am Burgstall stehen, neu bepflanzt. •Weissenkirchner Seiberberg: Die Lage befindet sich nordwestlich des Ortes auf einem Hochplateau. Die tiefgründen Urgesteinsböden aus Gneis mit Lössauflage sorgen für eine gute Wasserversorgung. Kühle Winde aus dem Norden durchlüften die Parzelle und unterstützen eine späte Reife. Die Reben Neu ausgepflanzte Pinot Noir-Reben als auch umveredelte Reben sind die Basis für F.X. Pichlers Pinot Noir. Die Neupflanzungen im Frühjahr 2020 fanden ausschließlich mit den „Dijon-Klonen“ 777 und 115, statt. Die Edelreiser für die Umveredelungen stammen aus Gols im Burgenland, wo die Familie Stieglmar, vom Weingut Juris, bereits in den 1960er Jahren unterschiedlichen Pinot Klone aus der Burgund, pflanzte. Die Edelreiser für das Weingut F.X. Pichler wurden im Jänner 2019 geschnitten, die erste Umveredelung fand im Juni 2020 statt. Aufgrund der Pandemie und der späten Reisegenehmigung für die Veredelungs-Spezialisten, die aus Korsika stammen, lag die Anwuchsrate bei nur 60%. Im Jänner 2021 wurden daher erneut Edelreise aus denselben Weingärten der Familie Stieglmar geschnitten und die fehlenden Stöcke sowie die Riede Dürnsteiner Liebenberg wurden umveredelt.
Pinot Noir - "Wachauer" 2022 Wachau DAC
Pinot Noir - "Wachauer" 2022 Wachau DAC
Manche Anfänge entstehen leise. Ohne großen Anspruch auf Aufmerksamkeit- Aber mit einer inneren Konsequenz, die sie langfristig bedeutsam macht. Der Pinot Noir von Lucas Pichler ist so ein Anfang. Er ist nicht das Ergebnis eines Trends, sondern einer über Jahre gewachsenen Überzeugung. Kein Stilistisches Experiment, sondern die logische Weiterführung eines Denkens, das seit Generationen von Präzision, Herkunft und kompromisslosem Qualitätsstreben geprägt ist. „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“ Hermann Hesse Wo der Pinot Noir wächst Am linken Ufer der Donau bewirtschaftet das Weingut F.X. Pichler mittlerweile insgesamt 0,55 Hektar Pinot Noir in vier unterschiedlichen Parzellen, die zu einer Assemblage „Wachauer Pinot Noir“ vereint werden. Die Wahl der Assemblage ist hier kein Kompromiss, sondern ein Konzept. •Loibner Rothenhof: Die nach Südosten ausgerichtete Lage liegt an einem kleinen Talausgang zwischen der Ried Steinertal und der Ried Pfaffenberg, direkt am Wald. Die kühle und sehr luftige Lage verfügt über einen kalkhaltigen Sand-Lössboden. Die über 20 Jahre alten Sauvignon Blanc-Reben wurden im Juni 2020 zu Pinot Noir umveredelt. Es sind dies zwei alte Selektionen aus der Burgund- sehr kompakt und kleinbeerig. •Loibner Mühlpoint: Am Bergfuß unterhalb der Ried Steinertal liegt die Riede Mühlpoint. Der Boden setzt sich aus abgeschwemmten und angelagertem Urgestein Sandboden aus Gföhler Gneis zusammen, der leicht kalkhaltig ist. Die Lage ist sonnig und warm, mit Ausrichtung nach Süden. 2020 wurde die Parzelle je zur Hälfte mit den zwei „Dijon-Klonen“ 777 und 115, neu bepflanzt. Zuvor standen hier Grüner Veltliner-Reben, die meistens für den Grünen Veltliner „M“ geerntet wurden. •Loibner Burgstall: Auf einem sehr warmen und sonnigen Hochplateau in Unterloiben, das aus reinem Gneis mit angewehter Lössauflage besteht, stehen Riesling Reben. Die Parzelle ist sehr gut durchlüftet und daher ein idealer Standort für Pinot Noir. 2020 wurden hier circa 0,2 Hektar zu Pinot Noir umveredelt, und zwar mit denselben Burgunderklonen wie im Rothenhof. •Dürnsteiner Liebenberg: Die Parzelle besteht aus zwei Terrassen am Bergfuß des Liebensbergs. Die Böden sind geprägt von einer Kalkrutsch-Masse aus dem Waldviertel, wodurch sie sehr gut wasserspeichernd sind und einem Schieferanteil, wie er auch in der berühmten Riede Achleiten, vorkommt. Der hohe Kalkanteil ist besonders vorteilhaft für Pinot Noir. Die Lage ist durch ihre Exposition nach Südwesten und der lange Abendsonne sehr warm. 2020 wurden hier 40 Jahre alte Grüner Veltliner mit den „Dijon-Klonen“ 777 und 115, umveredelt. 2025 wurden dann zwei weitere Terrassen gleich daneben erworben und mit den Burgunder Selektionen wie sie im Rothenhof und am Burgstall stehen, neu bepflanzt. •Weissenkirchner Seiberberg: Die Lage befindet sich nordwestlich des Ortes auf einem Hochplateau. Die tiefgründen Urgesteinsböden aus Gneis mit Lössauflage sorgen für eine gute Wasserversorgung. Kühle Winde aus dem Norden durchlüften die Parzelle und unterstützen eine späte Reife. Die Reben Neu ausgepflanzte Pinot Noir-Reben als auch umveredelte Reben sind die Basis für F.X. Pichlers Pinot Noir. Die Neupflanzungen im Frühjahr 2020 fanden ausschließlich mit den „Dijon-Klonen“ 777 und 115, statt. Die Edelreiser für die Umveredelungen stammen aus Gols im Burgenland, wo die Familie Stieglmar, vom Weingut Juris, bereits in den 1960er Jahren unterschiedlichen Pinot Klone aus der Burgund, pflanzte. Die Edelreiser für das Weingut F.X. Pichler wurden im Jänner 2019 geschnitten, die erste Umveredelung fand im Juni 2020 statt. Aufgrund der Pandemie und der späten Reisegenehmigung für die Veredelungs-Spezialisten, die aus Korsika stammen, lag die Anwuchsrate bei nur 60%. Im Jänner 2021 wurden daher erneut Edelreise aus denselben Weingärten der Familie Stieglmar geschnitten und die fehlenden Stöcke sowie die Riede Dürnsteiner Liebenberg wurden umveredelt.
Riesling - Ried Klostersatz 2024 Wachau DAC
Riesling - Ried Klostersatz 2024 Wachau DAC
Eine der ältesten Rieden in der Wachau, angelegt von Mönchen der Salzburger und bayrischen Klöster, die namensgebend für diese Riede sind. Eine tiefgründige Riede im Loibner Becken, in der Donauschleife zwischen Dürnstein und Oberloiben. Der Oberboden ist von gut sortierten feinen Schwemmsanden geprägt, die auf eine langsame Fließgeschwindigkeit während der Ablagerung hinweisen. Die unterlagerten Schotter wurden dagegen bei einer hohen Fließgeschwindigkeit abgelagert. Der hohe Rundungsgrad der Kiesel zeugt von einer langen Transportstrecke aus den Alpen.
Grüner Veltliner - Ried Steinertal 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Steinertal 2023 Wachau DAC
Am östlichen Ende der Wachau, zwischen dem Loibenberg und dem Pfaffenberg, gelegen. Der alte Lagenname „Steingraben“ deutet auf den Grabencharakter hin. Wie ein Amphitheater öffnet sich diese Lage in die Unterloibner Weinlandschaft - deutlich geprägt durch die Nähe zum Wald hin, von welchem in der Nacht kühle Winde Richtung Donau ziehen, den Weingarten wieder abkühlen und das Steinertal zu einer frischen und langsam reifenden Einzelriede der Loibner Weinberge macht, was sich im Lesezeitpunkt ebenso wie in der Mineralik manifestiert. Der geologische Untergrund der Ried Steinertal besteht zur Gänze aus kalkfreiem, saurem Gföhler Gneis (Orthogneis). Die eiszeitliche Löss-Bedeckung ist längst abgetragen, der Oberboden ist sandig, karg und humusarm. Der anstehende Gföhler Gneis ist bereits von der Verwitterung gezeichnet. Spalten und Klüfte gefüllt mit eingewaschenem und feinem Urgesteins-Sand, durch welchen die Rebwurzeln tief in das Gestein eindringen.
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2024 Wachau DAC
Der Name des Ortes DÜRNSTEIN ist die Ursprungsbezeichnung dieser großen Ortsweine. Unter dieser Bezeichnung führen wir Weine, deren Trauben aus mehreren Bergterrassen, vornehmlich jüngerer Parzellen, die nicht für Einzelrieden geerntet werden, stammen. Sowie von Weingärten in der Ebene des Gemeindegebiets Dürnstein. Diese Rieden-Cuvée zeichnet sich durch trinkanimierende, fruchtige und dezent mineralische Weine aus. Der Grüne Veltliner bietet ein sehr typisches, würziges Bukett nach Kräutern und weißem Pfeffer, dichtem Körper und schöner Länge.
Riesling - Ried Loibenberg 2024 Wachau DAC
Riesling - Ried Loibenberg 2024 Wachau DAC
Der Loibenberg, eine der steilsten und kargsten Terrassen-Rieden in Loiben, ist auch eine der größten zusammenhängenden Einzelrieden der Wachau, fast gänzlich nach Süden ausgerichtet und dementsprechend sonnig und warm. Am Tag erwärmt die Sonne die Terrassen und abends geben die Trockenmauern die gespeicherte Wärme in den Weingarten ab. Der hochwertige Gesteinsboden wird geologisch stark vom Gföhler Gneis dominiert, ein Umwandlungsgestein, das aus sauren, granitähnlichen Ausgangsgesteinen besteht. Der sandig-steinige Boden begünstigt den Wasserabzug und erleichtert das Wurzelwachstum. Auch erwärmt sich der Boden im Frühjahr sehr rasch und sorgt zudem für einen frühzeitigen Austrieb der Reben. Durch Erosion am Hang wurde eiszeitliches, kalkhaltiges Löss-Material eingemischt, das durch die fortschreitende Bodenentwicklung wiederum durch eine natürliche Entkalkung umgewandelt wurde, weshalb im Oberboden nur noch wenige Prozent an Karbonat vorhanden sind. Urkundlich läßt sich der Name Loibenberg bis ins Jahr 1381 zurückverfolgen, damals noch als „leub_n perig“ bezeichnet. Vom Loibenberg kommen opulente, dichte und trotzdem auch elegante Weine. Der Veltliner offenbart sich mit vollem Körper, saftig und lang anhaltend, auch mineralisch unterlegt, rauchig und tabakig. Der Riesling wiederum, ein dichter und vollmundiger Wein, zeigt merkbare Mineralik nach Gestein, eine fruchtbetonte Textur nach tropischen Früchten sowie nach Pfirsich und Marille. Weine aus dem Loibenberg sind meist in der Jugend schon offen und zugänglich, und dennoch außergewöhnlich gut lagerfähig, was sie nach einigen Jahren oder sogar Jahrzehnten der Flaschenreife stets beweist.
Riesling - Ried Trum 2024 Wachau DAC
Riesling - Ried Trum 2024 Wachau DAC
Die kleine Einzellage Ried Trum ist gänzlich nach Süden ausgerichtet und befindet sich unterhalb der Bahntrasse zwischen Dürnstein und Unterloiben. Die Hanglage mit abgeschwemmtem Urgesteinssand des Loibenberg ist die donauseitige Verlängerung der berühmten Ried Schütt. Unterhalb beginnt die Riede Frauenweingarten. Die vorherrschende Geologie ist Gföhler Gneis durchmischt mit Urgesteinssand und Braunerde.
Grüner Veltliner - Ried Kellerberg 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Kellerberg 2023 Wachau DAC
Laut internationalem Credo die Paraderiede schlechthin. Eine steile und karge Urgesteins-Terrassenlage, von Süden nach Südosten ausgerichtet. Am Ausgang eines Seitentals, welches ein ganz spezielles Mikroklima schafft. Der Dürnsteiner Kellerberg bekommt bereits zeitig Morgensonne - im Sommer liegt der Großteil der Lage schon ab dem frühen Nachmittag bereits im Schatten, was eine positive Wirkung auf den verlangsamten Reifungsprozess der Trauben hat. Nachts sorgt kühle Luft aus dem naheliegenden Wald für die komplexe Textur und die fein nuancierte Mineralik, meist mit exotischer Aromatik. Im Herbst prägen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht die Reifung und sorgen für Aroma-Einlagerungen in den Trauben. Der Kellerberg hat seinen Namen vom Dürnsteiner Kellerschlössl, das nach Plänen von Jakob Prandtauer in den Jahren 1714 bis 1719 erbaute barocke Wahrzeichen Dürnsteins. Der Name ist deshalb auch vergleichsweise jung (1787), und wurde anscheinend als Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von kleineren Rieden, eingeführt. Der Kellerberg ist aus Gföhler Gneis aufgebaut, ein Umwandlungsgestein, welches aus einem granitähnlichem Ausgangsgestein (Plutonit) umgeformt wurde. Durch die südöstliche Ausrichtung des Kellerbergs war die Riede während der Eiszeiten von den Westwinden abgewandt. Dadurch ist mehr Löss liegengeblieben als auf den Westseiten. Durch Erosion am Hang wurde das eiszeitliche Sediment mit Gföhler Gneismaterial vermischt, dies spiegelt sich auch in den dichteren Weinen des Kellerberges wider. Dunkle, salzige Mineralik, tiefe Würze, Honigmelone und fast exotische Fruchtanklänge finden sich im Grünen Veltliner. Beim Riesling dominieren tropische Früchte wie Mango, Maracuja, Ananas und natürlich auch vollreifer Pfirsich, klar getönte Mineralik als Mitgift der kargen Verwitterungsböden. Man hat nach einigen Jahren der Reifung das Gefühl, hier verschwimmen die sensorischen Grenzen zwischen Grünem Veltliner und Riesling und es setzt sich mehr und mehr das Terroir dieser außergewöhnlichen Lage durch. „Uns faszinieren die Weine vom Kellerberg durch ihre mit Worten nur unzulänglich zu beschreibende filigrane Eleganz. Der Wein vom Dürnsteiner Kellerberg ist immer ein großer Wein“.
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2023 Wachau DAC
Der Name des Ortes DÜRNSTEIN ist die Ursprungsbezeichnung dieser großen Ortsweine. Unter dieser Bezeichnung führen wir Weine, deren Trauben aus mehreren Bergterrassen, vornehmlich jüngerer Parzellen, die nicht für Einzelrieden geerntet werden, stammen. Sowie von Weingärten in der Ebene des Gemeindegebiets Dürnstein. Diese Rieden-Cuvée zeichnet sich durch trinkanimierende, fruchtige und dezent mineralische Weine aus. Der Grüne Veltliner bietet ein sehr typisches, würziges Bukett nach Kräutern und weißem Pfeffer, dichtem Körper und schöner Länge.
Grüner Veltliner - Ried Loibenberg 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Loibenberg 2023 Wachau DAC
Der Loibenberg, eine der steilsten und kargsten Terrassen-Rieden in Loiben, ist auch eine der größten zusammenhängenden Einzelrieden der Wachau, fast gänzlich nach Süden ausgerichtet und dementsprechend sonnig und warm. Am Tag erwärmt die Sonne die Terrassen und abends geben die Trockenmauern die gespeicherte Wärme in den Weingarten ab. Der hochwertige Gesteinsboden wird geologisch stark vom Gföhler Gneis dominiert, ein Umwandlungsgestein, das aus sauren, granitähnlichen Ausgangsgesteinen besteht. Der sandig-steinige Boden begünstigt den Wasserabzug und erleichtert das Wurzelwachstum. Auch erwärmt sich der Boden im Frühjahr sehr rasch und sorgt zudem für einen frühzeitigen Austrieb der Reben. Durch Erosion am Hang wurde eiszeitliches, kalkhaltiges Löss-Material eingemischt, das durch die fortschreitende Bodenentwicklung wiederum durch eine natürliche Entkalkung umgewandelt wurde, weshalb im Oberboden nur noch wenige Prozent an Karbonat vorhanden sind. Urkundlich läßt sich der Name Loibenberg bis ins Jahr 1381 zurückverfolgen, damals noch als „leub_n perig“ bezeichnet.
Riesling Ried Kellerberg 2022 Wachau DAC
Riesling Ried Kellerberg 2022 Wachau DAC
Helles Gelbgrün, Silberreflexe. Feine Nuancen von Mandarinenzesten, ein Hauch von Maracuja und Passionsfrucht, mineralisch unterlegt, ein Hauch von Blütenhonig, vielschichtiges Bukett. Stoffig, elegant, saftig, feine Nuancen von weißem Steinobst, finessenreich und dicht konzipiert, sehr große Länge, wirkt insgesamt sehr delikat und balanciert, großes Zukunftspotenzial, kühl wie ein Gebirgsbach. ©Falstaff 2023/2024
Grüner Veltliner - Ried Steinertal 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Steinertal 2024 Wachau DAC
Am östlichen Ende der Wachau, zwischen dem Loibenberg und dem Pfaffenberg, gelegen. Der alte Lagenname „Steingraben“ deutet auf den Grabencharakter hin. Wie ein Amphitheater öffnet sich diese Lage in die Unterloibner Weinlandschaft - deutlich geprägt durch die Nähe zum Wald hin, von welchem in der Nacht kühle Winde Richtung Donau ziehen, den Weingarten wieder abkühlen und das Steinertal zu einer frischen und langsam reifenden Einzelriede der Loibner Weinberge macht, was sich im Lesezeitpunkt ebenso wie in der Mineralik manifestiert. Der geologische Untergrund der Ried Steinertal besteht zur Gänze aus kalkfreiem, saurem Gföhler Gneis (Orthogneis). Die eiszeitliche Löss-Bedeckung ist längst abgetragen, der Oberboden ist sandig, karg und humusarm. Der anstehende Gföhler Gneis ist bereits von der Verwitterung gezeichnet. Spalten und Klüfte gefüllt mit eingewaschenem und feinem Urgesteins-Sand, durch welchen die Rebwurzeln tief in das Gestein eindringen.
Riesling - Ried Trum 2023 Wachau DAC
Riesling - Ried Trum 2023 Wachau DAC
Die kleine Einzellage Ried Trum ist gänzlich nach Süden ausgerichtet und befindet sich unterhalb der Bahntrasse zwischen Dürnstein und Unterloiben. Die Hanglage mit abgeschwemmtem Urgesteinssand des Loibenberg ist die donauseitige Verlängerung der berühmten Ried Schütt. Unterhalb beginnt die Riede Frauenweingarten. Die vorherrschende Geologie ist Gföhler Gneis durchmischt mit Urgesteinssand und Braunerde.
Grüner Veltliner - Ried Kellerberg 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Kellerberg 2024 Wachau DAC
Laut internationalem Credo die Paraderiede schlechthin. Eine steile und karge Urgesteins-Terrassenlage, von Süden nach Südosten ausgerichtet. Am Ausgang eines Seitentals, welches ein ganz spezielles Mikroklima schafft. Der Dürnsteiner Kellerberg bekommt bereits zeitig Morgensonne - im Sommer liegt der Großteil der Lage schon ab dem frühen Nachmittag bereits im Schatten, was eine positive Wirkung auf den verlangsamten Reifungsprozess der Trauben hat. Nachts sorgt kühle Luft aus dem naheliegenden Wald für die komplexe Textur und die fein nuancierte Mineralik, meist mit exotischer Aromatik. Im Herbst prägen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht die Reifung und sorgen für Aroma-Einlagerungen in den Trauben. Der Kellerberg hat seinen Namen vom Dürnsteiner Kellerschlössl, das nach Plänen von Jakob Prandtauer in den Jahren 1714 bis 1719 erbaute barocke Wahrzeichen Dürnsteins. Der Name ist deshalb auch vergleichsweise jung (1787), und wurde anscheinend als Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von kleineren Rieden, eingeführt. Der Kellerberg ist aus Gföhler Gneis aufgebaut, ein Umwandlungsgestein, welches aus einem granitähnlichem Ausgangsgestein (Plutonit) umgeformt wurde. Durch die südöstliche Ausrichtung des Kellerbergs war die Riede während der Eiszeiten von den Westwinden abgewandt. Dadurch ist mehr Löss liegengeblieben als auf den Westseiten. Durch Erosion am Hang wurde das eiszeitliche Sediment mit Gföhler Gneismaterial vermischt, dies spiegelt sich auch in den dichteren Weinen des Kellerberges wider. Dunkle, salzige Mineralik, tiefe Würze, Honigmelone und fast exotische Fruchtanklänge finden sich im Grünen Veltliner. Beim Riesling dominieren tropische Früchte wie Mango, Maracuja, Ananas und natürlich auch vollreifer Pfirsich, klar getönte Mineralik als Mitgift der kargen Verwitterungsböden. Man hat nach einigen Jahren der Reifung das Gefühl, hier verschwimmen die sensorischen Grenzen zwischen Grünem Veltliner und Riesling und es setzt sich mehr und mehr das Terroir dieser außergewöhnlichen Lage durch. „Uns faszinieren die Weine vom Kellerberg durch ihre mit Worten nur unzulänglich zu beschreibende filigrane Eleganz. Der Wein vom Dürnsteiner Kellerberg ist immer ein großer Wein“.
Riesling - Ried Burgstall 2023 Wachau DAC
Riesling - Ried Burgstall 2023 Wachau DAC
Die Riede Burgstall bezeichnet ein rund 30 Meter emporragendes Felsplateau, östlich an Unterloiben angrenzend. Der Name geht auf eine kleine Befestigung zurück, die im Mittelalter zur Verteidigung der Nutztiere gegen Angreifer errichtet und urkundlich bereits 1248 erwähnt wurde. Es wird des Weiteren vermutet, dass hier die erste Siedlung „Liupna“ gelegen hat, woraus sich der Ortsname „Loiben“ ableiten könnte. Dieser sonnenverwöhnte und luftige Weingarten besteht bei den Grüner-Veltliner Parzellen aus sandigem Verwitterungsgestein mit Löss und Lehm. Bei der Riesling Parzelle am westlichsten Ende dieser Felsterrasse ist es Gneis- und Granitboden mit einer seicht angewehten Sandauflage. Dieses besondere Terroir eignet sich bestens für fruchtbetonte und elegante Grüne Veltliner mit typischer Veltliner-Würze und saftigem Abgang. Der Riesling ist sehr puristisch, salzig und elegant. Mit schönem Duft nach Weißem Weingartenpfirsich und Ananas, am Gaumen filigran-mineralisch und trinkanimierend mit schöner Länge.
Riesling - Ried Klostersatz 2025 Wachau DAC
Riesling - Ried Klostersatz 2025 Wachau DAC
Eine der ältesten Rieden in der Wachau, angelegt von Mönchen der Salzburger und bayrischen Klöster, die namensgebend für diese Riede sind. Eine tiefgründige Riede im Loibner Becken, in der Donauschleife zwischen Dürnstein und Oberloiben. Der Oberboden ist von gut sortierten feinen Schwemmsanden geprägt, die auf eine langsame Fließgeschwindigkeit während der Ablagerung hinweisen. Die unterlagerten Schotter wurden dagegen bei einer hohen Fließgeschwindigkeit abgelagert. Der hohe Rundungsgrad der Kiesel zeugt von einer langen Transportstrecke aus den Alpen.
Grüner Veltliner - Ried Loibenberg 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Loibenberg 2024 Wachau DAC
Der Loibenberg, eine der steilsten und kargsten Terrassen-Rieden in Loiben, ist auch eine der größten zusammenhängenden Einzelrieden der Wachau, fast gänzlich nach Süden ausgerichtet und dementsprechend sonnig und warm. Am Tag erwärmt die Sonne die Terrassen und abends geben die Trockenmauern die gespeicherte Wärme in den Weingarten ab. Der hochwertige Gesteinsboden wird geologisch stark vom Gföhler Gneis dominiert, ein Umwandlungsgestein, das aus sauren, granitähnlichen Ausgangsgesteinen besteht. Der sandig-steinige Boden begünstigt den Wasserabzug und erleichtert das Wurzelwachstum. Auch erwärmt sich der Boden im Frühjahr sehr rasch und sorgt zudem für einen frühzeitigen Austrieb der Reben. Durch Erosion am Hang wurde eiszeitliches, kalkhaltiges Löss-Material eingemischt, das durch die fortschreitende Bodenentwicklung wiederum durch eine natürliche Entkalkung umgewandelt wurde, weshalb im Oberboden nur noch wenige Prozent an Karbonat vorhanden sind. Urkundlich läßt sich der Name Loibenberg bis ins Jahr 1381 zurückverfolgen, damals noch als „leub_n perig“ bezeichnet.
Grüner Veltliner - Ried Steinertal 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Steinertal 2024 Wachau DAC
Am östlichen Ende der Wachau, zwischen dem Loibenberg und dem Pfaffenberg, gelegen. Der alte Lagenname „Steingraben“ deutet auf den Grabencharakter hin. Wie ein Amphitheater öffnet sich diese Lage in die Unterloibner Weinlandschaft - deutlich geprägt durch die Nähe zum Wald hin, von welchem in der Nacht kühle Winde Richtung Donau ziehen, den Weingarten wieder abkühlen und das Steinertal zu einer frischen und langsam reifenden Einzelriede der Loibner Weinberge macht, was sich im Lesezeitpunkt ebenso wie in der Mineralik manifestiert. Der geologische Untergrund der Ried Steinertal besteht zur Gänze aus kalkfreiem, saurem Gföhler Gneis (Orthogneis). Die eiszeitliche Löss-Bedeckung ist längst abgetragen, der Oberboden ist sandig, karg und humusarm. Der anstehende Gföhler Gneis ist bereits von der Verwitterung gezeichnet. Spalten und Klüfte gefüllt mit eingewaschenem und feinem Urgesteins-Sand, durch welchen die Rebwurzeln tief in das Gestein eindringen.
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2024 Wachau DAC
Der Name des Ortes DÜRNSTEIN ist die Ursprungsbezeichnung dieser großen Ortsweine. Unter dieser Bezeichnung führen wir Weine, deren Trauben aus mehreren Bergterrassen, vornehmlich jüngerer Parzellen, die nicht für Einzelrieden geerntet werden, stammen. Sowie von Weingärten in der Ebene des Gemeindegebiets Dürnstein. Diese Rieden-Cuvée zeichnet sich durch trinkanimierende, fruchtige und dezent mineralische Weine aus. Der Grüne Veltliner bietet ein sehr typisches, würziges Bukett nach Kräutern und weißem Pfeffer, dichtem Körper und schöner Länge.
Grüner Veltliner - Ried Frauenweingarten 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Frauenweingarten 2023 Wachau DAC
Die Frauenweingärten waren die Hausgärten des Klarissinnen-Klosters von Dürnstein. Nach seiner Auflösung 1571 wurden dort Reben gepflanzt. Ursprünglich war danach die Grosslagen-Bezeichnung Frauenweingarten für alle Weingärten in der Ebene des Gemeinde Gebiets von Dürnstein und Loiben zulässig. Nach dem neuen Rieden Kataster von 2019 ist die Bezeichnung Frauenweingarten nur noch auf die Historischen Rieden zwischen den Ortsteilen Oberloiben und Unterloiben beschränkt, die im Norden von der Riede Trum und Schütt, und im Süden von der Donau, begrenzt sind. Es ist eine sehr gute Veltliner Lage mit tiefgründigen Löss-Lehm Böden, Donau-Schotter und Braunerde. Terroir für typische, fein-fruchtige Grüne Veltliner. Würzige Weine mit filigranem und dennoch strukturiertem Körper und zarter Frucht.
Riesling - Ried Burgstall 2024 Wachau DAC
Riesling - Ried Burgstall 2024 Wachau DAC
Die Riede Burgstall bezeichnet ein rund 30 Meter emporragendes Felsplateau, östlich an Unterloiben angrenzend. Der Name geht auf eine kleine Befestigung zurück, die im Mittelalter zur Verteidigung der Nutztiere gegen Angreifer errichtet und urkundlich bereits 1248 erwähnt wurde. Es wird des Weiteren vermutet, dass hier die erste Siedlung „Liupna“ gelegen hat, woraus sich der Ortsname „Loiben“ ableiten könnte. Dieser sonnenverwöhnte und luftige Weingarten besteht bei den Grüner-Veltliner Parzellen aus sandigem Verwitterungsgestein mit Löss und Lehm. Bei der Riesling Parzelle am westlichsten Ende dieser Felsterrasse ist es Gneis- und Granitboden mit einer seicht angewehten Sandauflage. Dieses besondere Terroir eignet sich bestens für fruchtbetonte und elegante Grüne Veltliner mit typischer Veltliner-Würze und saftigem Abgang. Der Riesling ist sehr puristisch, salzig und elegant. Mit schönem Duft nach Weißem Weingartenpfirsich und Ananas, am Gaumen filigran-mineralisch und trinkanimierend mit schöner Länge.
Pinot Noir - "Wachauer" 2023 Wachau DAC
Pinot Noir - "Wachauer" 2023 Wachau DAC
Manche Anfänge entstehen leise. Ohne großen Anspruch auf Aufmerksamkeit- Aber mit einer inneren Konsequenz, die sie langfristig bedeutsam macht. Der Pinot Noir von Lucas Pichler ist so ein Anfang. Er ist nicht das Ergebnis eines Trends, sondern einer über Jahre gewachsenen Überzeugung. Kein Stilistisches Experiment, sondern die logische Weiterführung eines Denkens, das seit Generationen von Präzision, Herkunft und kompromisslosem Qualitätsstreben geprägt ist. „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“ Hermann Hesse Wo der Pinot Noir wächst Am linken Ufer der Donau bewirtschaftet das Weingut F.X. Pichler mittlerweile insgesamt 0,55 Hektar Pinot Noir in vier unterschiedlichen Parzellen, die zu einer Assemblage „Wachauer Pinot Noir“ vereint werden. Die Wahl der Assemblage ist hier kein Kompromiss, sondern ein Konzept. •Loibner Rothenhof: Die nach Südosten ausgerichtete Lage liegt an einem kleinen Talausgang zwischen der Ried Steinertal und der Ried Pfaffenberg, direkt am Wald. Die kühle und sehr luftige Lage verfügt über einen kalkhaltigen Sand-Lössboden. Die über 20 Jahre alten Sauvignon Blanc-Reben wurden im Juni 2020 zu Pinot Noir umveredelt. Es sind dies zwei alte Selektionen aus der Burgund- sehr kompakt und kleinbeerig. •Loibner Mühlpoint: Am Bergfuß unterhalb der Ried Steinertal liegt die Riede Mühlpoint. Der Boden setzt sich aus abgeschwemmten und angelagertem Urgestein Sandboden aus Gföhler Gneis zusammen, der leicht kalkhaltig ist. Die Lage ist sonnig und warm, mit Ausrichtung nach Süden. 2020 wurde die Parzelle je zur Hälfte mit den zwei „Dijon-Klonen“ 777 und 115, neu bepflanzt. Zuvor standen hier Grüner Veltliner-Reben, die meistens für den Grünen Veltliner „M“ geerntet wurden. •Loibner Burgstall: Auf einem sehr warmen und sonnigen Hochplateau in Unterloiben, das aus reinem Gneis mit angewehter Lössauflage besteht, stehen Riesling Reben. Die Parzelle ist sehr gut durchlüftet und daher ein idealer Standort für Pinot Noir. 2020 wurden hier circa 0,2 Hektar zu Pinot Noir umveredelt, und zwar mit denselben Burgunderklonen wie im Rothenhof. •Dürnsteiner Liebenberg: Die Parzelle besteht aus zwei Terrassen am Bergfuß des Liebensbergs. Die Böden sind geprägt von einer Kalkrutsch-Masse aus dem Waldviertel, wodurch sie sehr gut wasserspeichernd sind und einem Schieferanteil, wie er auch in der berühmten Riede Achleiten, vorkommt. Der hohe Kalkanteil ist besonders vorteilhaft für Pinot Noir. Die Lage ist durch ihre Exposition nach Südwesten und der lange Abendsonne sehr warm. 2020 wurden hier 40 Jahre alte Grüner Veltliner mit den „Dijon-Klonen“ 777 und 115, umveredelt. 2025 wurden dann zwei weitere Terrassen gleich daneben erworben und mit den Burgunder Selektionen wie sie im Rothenhof und am Burgstall stehen, neu bepflanzt. •Weissenkirchner Seiberberg: Die Lage befindet sich nordwestlich des Ortes auf einem Hochplateau. Die tiefgründen Urgesteinsböden aus Gneis mit Lössauflage sorgen für eine gute Wasserversorgung. Kühle Winde aus dem Norden durchlüften die Parzelle und unterstützen eine späte Reife. Die Reben Neu ausgepflanzte Pinot Noir-Reben als auch umveredelte Reben sind die Basis für F.X. Pichlers Pinot Noir. Die Neupflanzungen im Frühjahr 2020 fanden ausschließlich mit den „Dijon-Klonen“ 777 und 115, statt. Die Edelreiser für die Umveredelungen stammen aus Gols im Burgenland, wo die Familie Stieglmar, vom Weingut Juris, bereits in den 1960er Jahren unterschiedlichen Pinot Klone aus der Burgund, pflanzte. Die Edelreiser für das Weingut F.X. Pichler wurden im Jänner 2019 geschnitten, die erste Umveredelung fand im Juni 2020 statt. Aufgrund der Pandemie und der späten Reisegenehmigung für die Veredelungs-Spezialisten, die aus Korsika stammen, lag die Anwuchsrate bei nur 60%. Im Jänner 2021 wurden daher erneut Edelreise aus denselben Weingärten der Familie Stieglmar geschnitten und die fehlenden Stöcke sowie die Riede Dürnsteiner Liebenberg wurden umveredelt.
Riesling Ried Loibenberg 2022 Wachau DAC
Riesling Ried Loibenberg 2022 Wachau DAC
Helles Gelbgrün, Silberreflexe. Zarte gelbe Tropenfrucht, Nuancen von Ananas und Maracuja, ein Hauch von Mandarinenzesten, einladend, feine florale Note. Stoffig, komplex, zarte mineralische Würze, dezente, gut integrierte Säure, wie aus einem Guss, lange anhaftend, ein facettenreicher Speisenbegleiter, großes Reifepotenzial. ©Falstaff 2023/24
Riesling - Ried Klostersatz 2023 Wachau DAC
Riesling - Ried Klostersatz 2023 Wachau DAC
Eine der ältesten Rieden in der Wachau, angelegt von Mönchen der Salzburger und bayrischen Klöster, die namensgebend für diese Riede sind. Eine tiefgründige Riede im Loibner Becken, in der Donauschleife zwischen Dürnstein und Oberloiben. Der Oberboden ist von gut sortierten feinen Schwemmsanden geprägt, die auf eine langsame Fließgeschwindigkeit während der Ablagerung hinweisen. Die unterlagerten Schotter wurden dagegen bei einer hohen Fließgeschwindigkeit abgelagert. Der hohe Rundungsgrad der Kiesel zeugt von einer langen Transportstrecke aus den Alpen.
Gelber Muskateller - "Dürnsteiner" 2023 Wachau DAC
Gelber Muskateller - "Dürnsteiner" 2023 Wachau DAC
Unser Gelber Muskateller wird als Dürnsteiner-Ortswein bezeichnet, da in der Wachau DAC-Verordnung nur die Sorten Grüner Veltliner und Riesling eine Rieden Bezeichnung führen dürfen. Als im Jahr 2000 der Gelbe Muskateller am Loibner Loibenberg und am Dürnsteiner Kellerberg dem Grünen Veltliner und dem Riesling weichen musste, wurde es in unserem Weingut still um diese Weißweinsorte, die doch zu den ältesten in der Wachau zählt. Doch 2013 hatten wir das große Glück zwei kleine Parzellen am Loibenberg zu pachten, die mit sehr alten Muskateller-Reben bepflanzt waren. Und so hat der Gelbe Muskateller nach 13 Jahren „Abstinenz“ wieder Einzug in unser Portfolio gefunden. Dicht und intensiv am Gaumen, trotzdem unglaublich elegant mit blumigem Bukett prägt unseren Gelben Muskateller. Traubig und verführerisch nach Holunderblüten, Waldhonig, weißem Pfirsich und Hawaii-Ananas. Stoffig und feinwürzig, dazu typisch rassig und mineralisch. Ein Prototyp dieser Rebsorte, der Jahre, beinahe Jahrzehnte in seiner Entwicklung zulegt.
Grüner Veltliner Ried Burgstall 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner Ried Burgstall 2024 Wachau DAC
Die Riede Burgstall bezeichnet ein rund 30 Meter emporragendes Felsplateau, östlich an Unterloiben angrenzend. Der Name geht auf eine kleine Befestigung zurück, die im Mittelalter zur Verteidigung der Nutztiere gegen Angreifer errichtet und urkundlich bereits 1248 erwähnt wurde. Es wird des Weiteren vermutet, dass hier die erste Siedlung „Liupna“ gelegen hat, woraus sich der Ortsname „Loiben“ ableiten könnte. Dieser sonnenverwöhnte und luftige Weingarten besteht bei den Grüner-Veltliner Parzellen aus sandigem Verwitterungsgestein mit Löss und Lehm. Bei der Riesling Parzelle am westlichsten Ende dieser Felsterrasse ist es Gneis- und Granitboden mit einer seicht angewehten Sandauflage. Dieses besondere Terroir eignet sich bestens für fruchtbetonte und elegante Grüne Veltliner mit typischer Veltliner-Würze und saftigem Abgang. Der Riesling ist sehr puristisch, salzig und elegant. Mit schönem Duft nach Weißem Weingartenpfirsich und Ananas, am Gaumen filigran-mineralisch und trinkanimierend mit schöner Länge.
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2023 Wachau DAC
Der Name des Ortes DÜRNSTEIN ist die Ursprungsbezeichnung dieser großen Ortsweine. Unter dieser Bezeichnung führen wir Weine, deren Trauben aus mehreren Bergterrassen, vornehmlich jüngerer Parzellen, die nicht für Einzelrieden geerntet werden, stammen. Sowie von Weingärten in der Ebene des Gemeindegebiets Dürnstein. Diese Rieden-Cuvée zeichnet sich durch trinkanimierende, fruchtige und dezent mineralische Weine aus. Der Grüne Veltliner bietet ein sehr typisches, würziges Bukett nach Kräutern und weißem Pfeffer, dichtem Körper und schöner Länge.
Grüner Veltliner - Ried Liebenberg 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Liebenberg 2024 Wachau DAC
Die steile Terrassenlage Liebenberg, westlich von Dürnstein gelegen, zählt zu den interessantesten Einzelrieden in der Wachau. Nach Süden und Südwesten ausgerichtet, besticht der Liebenberg durch seine charakteristischen Trocken-Steinmauern. Als Stiftung durch „Leuthold von Kuenring“ ist dieser Riedenname schon im Jahre 1312, erwähnt. Der Name verweist auf die ehemaligen Besitzer, das Adelsgeschlecht der „Liebenberger“. In den oberen Terrassen des Liebenberges bildet Paragneis als Ausgangsgestein den Boden. Dabei tritt immer wieder dunkler Amphibolit zu Tage, der auch in den Trockenstein-Mauern zu finden ist. Am Bergfuß ist das Grundgestein von einer lehmig-schluffigen, sehr kalkhaltigen Rutschmasse überlagert, mit eingebetteten Steinen aus Paragneis und Amphibolit. Hier gedeihen Veltliner-Reben, die authentische und charaktervolle Weine voller mineralischer Eleganz und dichter Vielschichtigkeit hervorbringen, die auch nach Jahren der Lagerung ihre unverkennbare Herkunft zeigen. Würzige und salzige Anklänge am Gaumen und dunkle Mineralik in der Nase sind typisch für den Grünen Veltliner von diesen Terrassen.
Riesling - Ried Kellerberg 2023 Wachau DAC
Riesling - Ried Kellerberg 2023 Wachau DAC
Laut internationalem Credo die Paraderiede schlechthin. Eine steile und karge Urgesteins-Terrassenlage, von Süden nach Südosten ausgerichtet. Am Ausgang eines Seitentals, welches ein ganz spezielles Mikroklima schafft. Der Dürnsteiner Kellerberg bekommt bereits zeitig Morgensonne - im Sommer liegt der Großteil der Lage schon ab dem frühen Nachmittag bereits im Schatten, was eine positive Wirkung auf den verlangsamten Reifungsprozess der Trauben hat. Nachts sorgt kühle Luft aus dem naheliegenden Wald für die komplexe Textur und die fein nuancierte Mineralik, meist mit exotischer Aromatik. Im Herbst prägen große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht die Reifung und sorgen für Aroma-Einlagerungen in den Trauben. Der Kellerberg hat seinen Namen vom Dürnsteiner Kellerschlössl, das nach Plänen von Jakob Prandtauer in den Jahren 1714 bis 1719 erbaute barocke Wahrzeichen Dürnsteins. Der Name ist deshalb auch vergleichsweise jung (1787), und wurde anscheinend als Sammelbezeichnung für eine Vielzahl von kleineren Rieden, eingeführt. Der Kellerberg ist aus Gföhler Gneis aufgebaut, ein Umwandlungsgestein, welches aus einem granitähnlichem Ausgangsgestein (Plutonit) umgeformt wurde. Durch die südöstliche Ausrichtung des Kellerbergs war die Riede während der Eiszeiten von den Westwinden abgewandt. Dadurch ist mehr Löss liegengeblieben als auf den Westseiten. Durch Erosion am Hang wurde das eiszeitliche Sediment mit Gföhler Gneismaterial vermischt, dies spiegelt sich auch in den dichteren Weinen des Kellerberges wider. Dunkle, salzige Mineralik, tiefe Würze, Honigmelone und fast exotische Fruchtanklänge finden sich im Grünen Veltliner. Beim Riesling dominieren tropische Früchte wie Mango, Maracuja, Ananas und natürlich auch vollreifer Pfirsich, klar getönte Mineralik als Mitgift der kargen Verwitterungsböden. Man hat nach einigen Jahren der Reifung das Gefühl, hier verschwimmen die sensorischen Grenzen zwischen Grünem Veltliner und Riesling und es setzt sich mehr und mehr das Terroir dieser außergewöhnlichen Lage durch. „Uns faszinieren die Weine vom Kellerberg durch ihre mit Worten nur unzulänglich zu beschreibende filigrane Eleganz. Der Wein vom Dürnsteiner Kellerberg ist immer ein großer Wein“.
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2025 Wachau DAC
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2025 Wachau DAC
Der Name des Ortes DÜRNSTEIN ist die Ursprungsbezeichnung dieser großen Ortsweine. Unter dieser Bezeichnung führen wir Weine, deren Trauben aus mehreren Bergterrassen, vornehmlich jüngerer Parzellen, die nicht für Einzelrieden geerntet werden, stammen. Sowie von Weingärten in der Ebene des Gemeindegebiets Dürnstein. Diese Rieden-Cuvée zeichnet sich durch trinkanimierende, fruchtige und dezent mineralische Weine aus. Der Grüne Veltliner bietet ein sehr typisches, würziges Bukett nach Kräutern und weißem Pfeffer, dichtem Körper und schöner Länge.
Sauvignon Blanc GROSSE RESERVE 2019
Sauvignon Blanc GROSSE RESERVE 2019
Mittleres Gelbgrün, Silberreflexe. Zart nach reifen gelben Stachelbeeren, ein Hauch von Guavenm zart mit Limettenzesten gehöht, facettenreiches Bukett. Saftig, gute Komplexität, gelbe Tropenfrucht, gute Säurestruktur, helles Nougat, bleibt gut haften, feinwürzige Nuancen im Machhall, sicheres Reifepotential. ©Falstaff 2021/22
Grüner Veltliner - Ried Loibenberg 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Loibenberg 2023 Wachau DAC
Der Loibenberg, eine der steilsten und kargsten Terrassen-Rieden in Loiben, ist auch eine der größten zusammenhängenden Einzelrieden der Wachau, fast gänzlich nach Süden ausgerichtet und dementsprechend sonnig und warm. Am Tag erwärmt die Sonne die Terrassen und abends geben die Trockenmauern die gespeicherte Wärme in den Weingarten ab. Der hochwertige Gesteinsboden wird geologisch stark vom Gföhler Gneis dominiert, ein Umwandlungsgestein, das aus sauren, granitähnlichen Ausgangsgesteinen besteht. Der sandig-steinige Boden begünstigt den Wasserabzug und erleichtert das Wurzelwachstum. Auch erwärmt sich der Boden im Frühjahr sehr rasch und sorgt zudem für einen frühzeitigen Austrieb der Reben. Durch Erosion am Hang wurde eiszeitliches, kalkhaltiges Löss-Material eingemischt, das durch die fortschreitende Bodenentwicklung wiederum durch eine natürliche Entkalkung umgewandelt wurde, weshalb im Oberboden nur noch wenige Prozent an Karbonat vorhanden sind. Urkundlich läßt sich der Name Loibenberg bis ins Jahr 1381 zurückverfolgen, damals noch als „leub_n perig“ bezeichnet.
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2023 Wachau DAC
Der Name des Ortes DÜRNSTEIN ist die Ursprungsbezeichnung dieser großen Ortsweine. Unter dieser Bezeichnung führen wir Weine, deren Trauben aus mehreren Bergterrassen, vornehmlich jüngerer Parzellen, die nicht für Einzelrieden geerntet werden, stammen. Sowie von Weingärten in der Ebene des Gemeindegebiets Dürnstein. Diese Rieden-Cuvée zeichnet sich durch trinkanimierende, fruchtige und dezent mineralische Weine aus. Der Grüne Veltliner bietet ein sehr typisches, würziges Bukett nach Kräutern und weißem Pfeffer, dichtem Körper und schöner Länge.
Grüner Veltliner - Ried Frauenweingarten 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Frauenweingarten 2024 Wachau DAC
Die Frauenweingärten waren die Hausgärten des Klarissinnen-Klosters von Dürnstein. Nach seiner Auflösung 1571 wurden dort Reben gepflanzt. Ursprünglich war danach die Grosslagen-Bezeichnung Frauenweingarten für alle Weingärten in der Ebene des Gemeinde Gebiets von Dürnstein und Loiben zulässig. Nach dem neuen Rieden Kataster von 2019 ist die Bezeichnung Frauenweingarten nur noch auf die Historischen Rieden zwischen den Ortsteilen Oberloiben und Unterloiben beschränkt, die im Norden von der Riede Trum und Schütt, und im Süden von der Donau, begrenzt sind. Es ist eine sehr gute Veltliner Lage mit tiefgründigen Löss-Lehm Böden, Donau-Schotter und Braunerde. Terroir für typische, fein-fruchtige Grüne Veltliner. Würzige Weine mit filigranem und dennoch strukturiertem Körper und zarter Frucht.
Grüner Veltliner - Ried Klostersatz 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Klostersatz 2024 Wachau DAC
Eine der ältesten Rieden in der Wachau, angelegt von Mönchen der Salzburger und bayrischen Klöster, die namensgebend für diese Riede sind. Eine tiefgründige Riede im Loibner Becken, in der Donauschleife zwischen Dürnstein und Oberloiben. Der Oberboden ist von gut sortierten feinen Schwemmsanden geprägt, die auf eine langsame Fließgeschwindigkeit während der Ablagerung hinweisen. Die unterlagerten Schotter wurden dagegen bei einer hohen Fließgeschwindigkeit abgelagert. Der hohe Rundungsgrad der Kiesel zeugt von einer langen Transportstrecke aus den Alpen.
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2025 Wachau DAC
Grüner Veltliner - "Dürnsteiner" 2025 Wachau DAC
Der Name des Ortes DÜRNSTEIN ist die Ursprungsbezeichnung dieser großen Ortsweine. Unter dieser Bezeichnung führen wir Weine, deren Trauben aus mehreren Bergterrassen, vornehmlich jüngerer Parzellen, die nicht für Einzelrieden geerntet werden, stammen. Sowie von Weingärten in der Ebene des Gemeindegebiets Dürnstein. Diese Rieden-Cuvée zeichnet sich durch trinkanimierende, fruchtige und dezent mineralische Weine aus. Der Grüne Veltliner bietet ein sehr typisches, würziges Bukett nach Kräutern und weißem Pfeffer, dichtem Körper und schöner Länge.
Riesling Ried Loibenberg 2022 Wachau DAC
Riesling Ried Loibenberg 2022 Wachau DAC
Helles Gelbgrün, Silberreflexe. Zarte gelbe Tropenfrucht, Nuancen von Ananas und Maracuja, ein Hauch von Mandarinenzesten, einladend, feine florale Note. Stoffig, komplex, zarte mineralische Würze, dezente, gut integrierte Säure, wie aus einem Guss, lange anhaftend, ein facettenreicher Speisenbegleiter, großes Reifepotenzial. ©Falstaff 2023/24
Grüner Veltliner - Ried Loibenberg 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Loibenberg 2023 Wachau DAC
Der Loibenberg, eine der steilsten und kargsten Terrassen-Rieden in Loiben, ist auch eine der größten zusammenhängenden Einzelrieden der Wachau, fast gänzlich nach Süden ausgerichtet und dementsprechend sonnig und warm. Am Tag erwärmt die Sonne die Terrassen und abends geben die Trockenmauern die gespeicherte Wärme in den Weingarten ab. Der hochwertige Gesteinsboden wird geologisch stark vom Gföhler Gneis dominiert, ein Umwandlungsgestein, das aus sauren, granitähnlichen Ausgangsgesteinen besteht. Der sandig-steinige Boden begünstigt den Wasserabzug und erleichtert das Wurzelwachstum. Auch erwärmt sich der Boden im Frühjahr sehr rasch und sorgt zudem für einen frühzeitigen Austrieb der Reben. Durch Erosion am Hang wurde eiszeitliches, kalkhaltiges Löss-Material eingemischt, das durch die fortschreitende Bodenentwicklung wiederum durch eine natürliche Entkalkung umgewandelt wurde, weshalb im Oberboden nur noch wenige Prozent an Karbonat vorhanden sind. Urkundlich läßt sich der Name Loibenberg bis ins Jahr 1381 zurückverfolgen, damals noch als „leub_n perig“ bezeichnet.
Grüner Veltliner - "Loibner" 2023 Wachau DAC
Grüner Veltliner - "Loibner" 2023 Wachau DAC
Der Name LOIBEN (für das Gebiet der Katastralgemeinden Oberloiben und Unterloiben) ist die Ursprungsbezeichnung dieses Ortsweines. Weingärten entlang der Donau, in der Ebene des Loibner Beckens, mit leichten und warmen Böden aus angeschwemmtem Donausand.
Riesling - Unendlich® 2023 Wachau DAC
Riesling - Unendlich® 2023 Wachau DAC
„Die Spielarten der Natur sind unendlich, aber jeder Weingarten gleicht einem Mikrokosmos, der das Leben und die Geschichte - auch unserer Familie - widerspiegelt“. Die Idee, das Maximum an Terroir und Rebsorte auszureizen, war schon Jahre vor dem ersten „Unendlich“ lebendig. Mit dem Jahrgang 1998 wurde diese Vision erstmals Wirklichkeit. Bereits bei den ersten Fassverkostungen im Keller wurde dieser Riesling als „mozartäisch“ umschrieben, mit einen „unendlich“ langen Abgang. Somit lag auch der Name für diesen einzigartigen Wein auf der Hand. Den Wein, der so lange als Ideal wie ein Stern am Winzerfirmament strahlte und lockte, hatten wir also, aber noch kein Etikett. Wie sollte die außergewöhnliche Klasse eines solchen Weines optisch dargestellt werden? Die Lösung lag in der Welt der Oper. FX, der große Opernfan, sah in einer illustrierten Chronik der Wiener Staatsoper einen Entwurf des Bühnenbildes der Mozart-Oper „Die Zauberflöte“. Es wurde vom preußischen Architekten und Bühnenbildner Karl-Friedrich Schinkel (1781-1841) gestaltet und stellt den Sternenhimmel auf blauem Grund dar, darunter die „Königin der Nacht“- wie ein Symbol für kosmische Unendlichkeit. Der Wein mit „unendlichem“ Abgang – mit dem Bühnenbild als Sinnbild. „Unsere Leidenschaft liegt darin, einen Wein zu erschaffen, der ein Erlebnis für die Sinne ist, eben ein Gesamtkunstwerk“ Franz Xaver (FX) Pichler
Riesling - Ried Steinertal 2023 Wachau DAC
Riesling - Ried Steinertal 2023 Wachau DAC
Am östlichen Ende der Wachau, zwischen dem Loibenberg und dem Pfaffenberg, gelegen. Der alte Lagenname „Steingraben“ deutet auf den Grabencharakter hin. Wie ein Amphitheater öffnet sich diese Lage in die Unterloibner Weinlandschaft - deutlich geprägt durch die Nähe zum Wald hin, von welchem in der Nacht kühle Winde Richtung Donau ziehen, den Weingarten wieder abkühlen und das Steinertal zu einer frischen und langsam reifenden Einzelriede der Loibner Weinberge macht, was sich im Lesezeitpunkt ebenso wie in der Mineralik manifestiert. Der geologische Untergrund der Ried Steinertal besteht zur Gänze aus kalkfreiem, saurem Gföhler Gneis (Orthogneis). Die eiszeitliche Löss-Bedeckung ist längst abgetragen, der Oberboden ist sandig, karg und humusarm. Der anstehende Gföhler Gneis ist bereits von der Verwitterung gezeichnet. Spalten und Klüfte gefüllt mit eingewaschenem und feinem Urgesteins-Sand, durch welchen die Rebwurzeln tief in das Gestein eindringen. Die Weine bestechen am deutlichsten durch Mineralik und Eleganz. Finessenreich und säurebetont der Grüne Veltliner, mit typischem Duft nach weißem Pfeffer und Litschi. Rassig und saftig die Rieslinge, fast salzig, die unverkennbar nach Limette, rosa Grapefruit und weißem Weingartenpfirsich duften und schmecken.
Grüner Veltliner Ried Loibenberg 2022 Wachau DAC
Grüner Veltliner Ried Loibenberg 2022 Wachau DAC
Helles Gelbgrün, Silberreflexe. Würzig unterlegte frische Apfelfrucht, Nuancen von Wiesenkräutern, zart speckig, mineralischer Touch, dunkle Noten. Saftig, elegant, straff, engmaschig, finessenreich strukturiert, salzig und kompakt, sehr lebendig, kalkige Nuancen, saliner Abgang, zeigt Länge und verfügt über Potenzial.©Falstaff 2022/23
Grüner Veltliner - Ried Frauenweingarten 2024 Wachau DAC
Grüner Veltliner - Ried Frauenweingarten 2024 Wachau DAC
Die Frauenweingärten waren die Hausgärten des Klarissinnen-Klosters von Dürnstein. Nach seiner Auflösung 1571 wurden dort Reben gepflanzt. Ursprünglich war danach die Grosslagen-Bezeichnung Frauenweingarten für alle Weingärten in der Ebene des Gemeinde Gebiets von Dürnstein und Loiben zulässig. Nach dem neuen Rieden Kataster von 2019 ist die Bezeichnung Frauenweingarten nur noch auf die Historischen Rieden zwischen den Ortsteilen Oberloiben und Unterloiben beschränkt, die im Norden von der Riede Trum und Schütt, und im Süden von der Donau, begrenzt sind. Es ist eine sehr gute Veltliner Lage mit tiefgründigen Löss-Lehm Böden, Donau-Schotter und Braunerde. Terroir für typische, fein-fruchtige Grüne Veltliner. Würzige Weine mit filigranem und dennoch strukturiertem Körper und zarter Frucht.
Riesling - Ried Loibenberg 2023 Wachau DAC
Riesling - Ried Loibenberg 2023 Wachau DAC
Der Loibenberg, eine der steilsten und kargsten Terrassen-Rieden in Loiben, ist auch eine der größten zusammenhängenden Einzelrieden der Wachau, fast gänzlich nach Süden ausgerichtet und dementsprechend sonnig und warm. Am Tag erwärmt die Sonne die Terrassen und abends geben die Trockenmauern die gespeicherte Wärme in den Weingarten ab. Der hochwertige Gesteinsboden wird geologisch stark vom Gföhler Gneis dominiert, ein Umwandlungsgestein, das aus sauren, granitähnlichen Ausgangsgesteinen besteht. Der sandig-steinige Boden begünstigt den Wasserabzug und erleichtert das Wurzelwachstum. Auch erwärmt sich der Boden im Frühjahr sehr rasch und sorgt zudem für einen frühzeitigen Austrieb der Reben. Durch Erosion am Hang wurde eiszeitliches, kalkhaltiges Löss-Material eingemischt, das durch die fortschreitende Bodenentwicklung wiederum durch eine natürliche Entkalkung umgewandelt wurde, weshalb im Oberboden nur noch wenige Prozent an Karbonat vorhanden sind. Urkundlich läßt sich der Name Loibenberg bis ins Jahr 1381 zurückverfolgen, damals noch als „leub_n perig“ bezeichnet. Vom Loibenberg kommen opulente, dichte und trotzdem auch elegante Weine. Der Veltliner offenbart sich mit vollem Körper, saftig und lang anhaltend, auch mineralisch unterlegt, rauchig und tabakig. Der Riesling wiederum, ein dichter und vollmundiger Wein, zeigt merkbare Mineralik nach Gestein, eine fruchtbetonte Textur nach tropischen Früchten sowie nach Pfirsich und Marille. Weine aus dem Loibenberg sind meist in der Jugend schon offen und zugänglich, und dennoch außergewöhnlich gut lagerfähig, was sie nach einigen Jahren oder sogar Jahrzehnten der Flaschenreife stets beweist.
Riesling - Ried Loibenberg 2024 Wachau DAC
Riesling - Ried Loibenberg 2024 Wachau DAC
Der Loibenberg, eine der steilsten und kargsten Terrassen-Rieden in Loiben, ist auch eine der größten zusammenhängenden Einzelrieden der Wachau, fast gänzlich nach Süden ausgerichtet und dementsprechend sonnig und warm. Am Tag erwärmt die Sonne die Terrassen und abends geben die Trockenmauern die gespeicherte Wärme in den Weingarten ab. Der hochwertige Gesteinsboden wird geologisch stark vom Gföhler Gneis dominiert, ein Umwandlungsgestein, das aus sauren, granitähnlichen Ausgangsgesteinen besteht. Der sandig-steinige Boden begünstigt den Wasserabzug und erleichtert das Wurzelwachstum. Auch erwärmt sich der Boden im Frühjahr sehr rasch und sorgt zudem für einen frühzeitigen Austrieb der Reben. Durch Erosion am Hang wurde eiszeitliches, kalkhaltiges Löss-Material eingemischt, das durch die fortschreitende Bodenentwicklung wiederum durch eine natürliche Entkalkung umgewandelt wurde, weshalb im Oberboden nur noch wenige Prozent an Karbonat vorhanden sind. Urkundlich läßt sich der Name Loibenberg bis ins Jahr 1381 zurückverfolgen, damals noch als „leub_n perig“ bezeichnet. Vom Loibenberg kommen opulente, dichte und trotzdem auch elegante Weine. Der Veltliner offenbart sich mit vollem Körper, saftig und lang anhaltend, auch mineralisch unterlegt, rauchig und tabakig. Der Riesling wiederum, ein dichter und vollmundiger Wein, zeigt merkbare Mineralik nach Gestein, eine fruchtbetonte Textur nach tropischen Früchten sowie nach Pfirsich und Marille. Weine aus dem Loibenberg sind meist in der Jugend schon offen und zugänglich, und dennoch außergewöhnlich gut lagerfähig, was sie nach einigen Jahren oder sogar Jahrzehnten der Flaschenreife stets beweist.